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Oasenstädte der Seidenstrasse

Oasenstädte der seidenstrasse

Eine alte Handelsroute als Bildungsweg und Kunstmeile

Reiseprogramm

1. Tag (So): Willkommen an der Seidenstrasse

Unser Flug nach Taschkent lässt uns spätabends im sagenhaften Reich der Seidenstrasse landen.
3 Übernachtungen.

2.– 3. Tag (Mo – Di): Die Kontraste Taschkents

Die Parkanlagen und Verkehrsachsen Taschkents bilden ein urbanes Feld, das eine Entdeckung wert ist. Die Ornamentik der Plattenbauten und Metrostationen beerbt eine orientalische Gestaltungsfreude. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Moment, wenn wir vor dem Original des Korans in der kanonisierten Handschrift nach den Forderungen des dritten Kalifen Uthman (7. Jh.) stehen.

4. Tag (Mi): Das Museum am Ende der Welt

Morgens Flug nach Nukus. Hierher kam Igor Savitzky aus Moskau. Der Maler und Ethnograph aus dem Umfeld der russischen Kunstavantgarde der 1930er Jahre war von der Kreativität der lokalen Karakalpaken fasziniert. 1966 begründete er eine famose Sammlung, in der Nomadisches, Orientalistisches und Westlich-Modernes sich beeindruckend vereinen. 1 Übernachtung in Nukus.

5. Tag (Do): Die Wüste Kisil-Kum

Fahrt durch das Tiefland von Turan, reich sowohl an begehrten Rohstoffen als auch an Ruinen vergangener Kulturen. Der Rundgang durch die erodierten Spuren von Toprak-Kale und Ajaz-Kale kommt auch einer Naturbegegnung gleich. 2 Übernachtungen in Khiva.

6. Tag (Fr): Säulenwald und Haremskulisse

Aufwändige Sanierungen haben die bewehrte Altstadt von Khiva zu einem Architekturpark gemacht, der zwischen Kunst, Kitsch und Kommerz alterniert. Nach Grundgedanken zum Reizwort «Orientalismus» geniessen wir den Säulenwald der Freitagsmoschee oder die Haremskulisse im Palastbereich.

7. Tag (Sa): Auf nach Buchara!

Eine Tagesfahrt führt uns ins Herz eines Welt-kulturerbes der Sonderklasse. Nicht nur Goethe schwärmte hiervon, das werden wir selbst erfahren.
3 Übernachtungen in Buchara.

8.– 9. Tag (So – Mo): Urbanes Kunstwerk Buchara

«Scherif» ist ein Beiname Bucharas und bedeutet «edle Stadt», und das zu Recht: Die Sogden und Samaniden haben mit der Gestaltung eines urbanen Kunstwerkes begonnen. Turken, Araber und Juden beerbten das. Nun schätzen es Touristen. Im Kalon-Komplex gehen Moscheen, Medresen und Basargewölbe nahtlos ineinander über. Auch das herrliche Wohnhaus von Faysul Chodschajew (1896 – 1938) zeugt von solcher Durchdringung und wechselseitiger Bedingung.

10. Tag (Di): Der Weg nach Samarkand

Die Fahrt führt über Navoi mit den Überresten der Rabat Malik Karawanserei. Schliesslich nahen die azurnen Kuppeln von Samarkand. Der Stadtname lässt sich mit «fruchtbare Ansiedlung» übersetzen. Weltberühmt wurde Samarkand unter Amir Timur.
4 Übernachtungen in Samarkand.

11. Tag (Mi): Die Stadt der Timuriden

Am timuridischen Hof verkehrten zahlreiche Gelehrte, namentlich Ali Shir Nawa’i (Dichtung) und Ulugh Beg (Wissenschaft). Handwerker kümmern sich noch heute um Schere, Edelstein und Seidenpapier. Wir verbringen den Abend auf dem berühmten Registan.

12. Tag (Do): Über Berg und Tal

Ein Tagesausflug bringt uns zunächst die Bergluft nahe. Der Aufenthalt in Shahr-e Sabs, dem Geburtsort Timurs, liegt darin begründet, dass wir den gewaltigen Resten des fürstlichen Palastes ihre Ehre erweisen.

13. Tag (Fr): Amir Timurs Mausoleum

Für den Vetter des Mohammed liess Amir Timur ein prächtiges Mausoleum errichten und mit der Gräberstadt Schah-e Sande erleben wir den Doppelsinn der Vanitas: Das Vergängliche mündet in die Lust am unendlichen Ornament. Im Schatten dieser Prachtanlage erwartet uns das archäologische Gelände des sogdischen Afrasiyab mit betörend schönen Wandmalereien aus der Mitte des 7. Jahrhunderts u.Z.

14. Tag (Sa): Der Abschied ist ein scharfes Schwert

Flug frühmorgens ab Samarkand nach Zürich.

Usbekistan ist der Puls Zentralasiens. Hier haben immer schon Völker und Herrscher einen regen Austausch vollzogen, konfliktreich ebenso wie kulturell einander begeisternd. Das Land ist riesig, enorm sind die Beiträge aus Architektur, Literatur und Kunst. Zwei Ströme befruchten die Gegend und der Anregungen viele fliessen bis in unseren Okzident.

Der Germanist und Kunstvermittler Andreas Jahn macht Ihnen im Austausch mit Alisher Sobirov vor erlesenen Standorten die Vielfalt geistesgeschichtlicher Zusammenhänge sichtbar.

Nach dem Studium der Literatur und Kunstgeschichte an den Universitäten Bern, Basel und Graz arbeitete Andreas Jahn als Kunstvermittler im Zentrum Paul Klee in Bern und im Museum Franz Gertsch. Er gestaltet mit grossem Erfolg Kurse, Kunstanlässe sowie thematische Studienreisen.

konzept & Leitung:

Andreas Jahn

14 Reisetage

15.05. - 28.05.2022 (Sonntag bis Samstag)

preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

4690.–

660.–

Leistungen

  • Linienflug Zürich – Taschkent / Samarkand – Zürich
  • Inlandflug Taschkent–Nukus
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Hotels der guten Mittelklasse
  • Vollpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
rhz reisen
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