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Spanien - Auf alten Handelswegen

auf alten Handelswegen

Durch die Weite der Mancha von Toledo über Almagro nach Sevilla

Die Spanier sagen «Ancha es Castilla», wenn sie meinen, dass ein Thema uferlos ist. Tatsächlich birgt die Region Castilla – La Mancha, südlich von Madrid und im Herzen Spaniens, eine beinahe unendliche Fülle von Kunstschätzen. Unsere Route führt zu künstlerischen und kulturellen Höhepunkten in einsamen Gebieten entlang der alten Handelsrouten. Grossartige Landschaften mit heute stillgelegten Bergwerken erzählen die Geschichte einer reichen Vergangenheit. Wir reisen durch Gegenden, die von grossen Tourismusströmen nahezu unberührt sind und geniessen Kunst und Kulinarik.

Reiseprogramm

1. Tag (Sa): Die schönsten Tapisserien Spaniens

Frühmorgens Flug nach Madrid und Fahrt in das Städtchen Pastrana, dessen Paläste und Plätze von der Zeit erzählen, als muslimische Seidenweber und jüdische Textilhändler die Region zum Blühen brachten. Besichtigung der Teppichsammlungen aus der flämischen Spätgotik. An strategischer Stelle liegen unsere nächsten Stationen, die westgotische Stadt Recópolis (6.Jh.) und das Dorf Zorita de los Canes. 2 Übernachtungen in Toledo.

2. Tag (So): Toledo, die Perle in der Mancha

Toledo ist die Perle der kastilischen Städte und im 12. bis 15. Jh. Lebensraum für Menschen aus drei Religionen. Wir besuchen die Altstadt mit ehemaligen Moscheen und Synagogen, Klöstern und lauschigen Innenhöfen. In der Kathedrale sowie in Santo Tomás begegnen uns die weltberühmten Bilder El Grecos.

3. Tag (Mo): Literatur in La Mancha

Fahrt nach La Puebla de Montalbán, Heimat eines der grössten Theaterautoren Spaniens: Fernando de Rojas. Seine «Celestina» gehört zu den wichtigen Stücken der Theaterliteratur. In Sta Maria de Melque bewundern wir die eindrückliche westgotische Kirche. Weiterfahrt zu den Windmühlen von Consuegra. Don Quijote und Cervantes sind unsere Begleiter beim Besuch der Mühlen. 4 Übernachtungen in Almagro.

4. Tag (Di): Der Olymp des spanischen Theaters

Almagro war das spanische Zentrum der Fugger. Der Reichtum der Stadt waren das in den Bergen gewonnene Quecksilber sowie der Handel mit Textilien und Agrarprodukten. Marktbesucher liebten bereits im 15. Jh. einen Theaterbesuch. Wir besuchen das Theatermuseum, dann fahren wir in die Hauptstadt, Ciudad Real, wo wir eine Einführung in die Bodenschätze von La Mancha und die Geschichte erhalten. Anschliessend widmen wir uns der Vogel- und Pflanzenwelt des UNESCO-Naturreservats von Las Tablas und unternehen eine Safari und kleine Wanderung in der unberührten Natur.

5. Tag (Mi): Die Mine von Almadén

Almadén und Bustamante lieferten seit römischer Zeit den für Farben und Spiegel wichtigen Rohstoff Zinnober. Die Araber stellten daraus Quecksilber her und Kaiser Karl V. beschenkte die Fugger mit dem begehrten Ausbeuterecht. Wir besuchen die Mine in Almadén (UNESCO-Industrieerbe) und das älteste Hospital für Bergmänner in Europa.

6. Tag (Do): Von Renaissance und Kalifat

Das Renaissancetheater in Almagro versetzt uns in die Zeit von Lope de Vega und den fahrenden Theatertruppen zurück. In Calatrava la Vieja wird uns die Bedeutung der Städte aus der Zeit des Kalifats vor Augen geführt.

7. Tag (Fr): Die alte Quecksilberroute

Durch die Sierra Morena führten seit römischer Zeit wichtige Handelstrassen für Quecksilber zum Hafen von Sevilla. Besuch des Museums der Schlacht von Las Navas de Tolosa, welche die Geschichte Andalusiens veränderte. Mit der Moschee von Córdoba lernen wir ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe kennen. Optional Besuch der Ausgrabungen der Palaststadt der Kalifen, Medinat Zahra. 1 Übernachtung in Córdoba.

8. Tag (Sa): Minas del Rio Tinto

Die Fahrt nach Minas del Rio Tinto führt nochmals in die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Das Städtchen Minas mit seinen historischen Kupfer- und Erzminen gehört ebenfalls zum UNESCO-Welterbe. Die römischen Minenkrater bilden eindrückliche Landschaftsbilder und das Museum «erzählt» uns die bewegte Geschichte der Region. 3 Übernachtungen in Sevilla.

9. /10. Tag (So/Mo): Wunderbares Sevilla

«Wer nie Sevilla sah, nie wirklich Wunderbares sah», sagen die Spanier über die grösste europäische Hafenstadt des Mittelalters. Wir besuchen den Alcázar mit seinen Gärten, die Kathedrale und spazieren durch das «jüdische Viertel» Santa Cruz und die Gärten der Königin Luisa. In der zauberhaften Casa Pilatos erfahren wir Interessantes über Restauration und Kulturgüterschutz durch die Fundación Casa Ducal Medinaceli. Wir besuchen auch den modernen Metropol Parasol über dem einstigen Forum Romanum und die römische Werft im ursprünglichen Hafen.

11. Tag (Di): Fahrt nach Málaga und Rückflug Meeresnähe: Am Nachmittag Rückflug nach Zürich.

Johanna Wirth Calvo bereist als Kunsthistorikerin (lic. phil.) Spanien seit vielen Jahren. Sie hat sich bereits in ihrem Studium auf die spanische Kunst- und Kulturgeschichte spezialisiert und publiziert zur spanischen Kunst des Mittelalters. Sie hält Vorträge u. a. für die Volkshochschule, arbeitet als Übersetzerin und ist mit spanischen Institutionen und Intellektuellen bestens vernetzt. Ihre hervorragenden Landeskenntnisse umfassen auch die Vielfalt der spanischen Küche.

konzept & Leitung:

Johanna Wirth Calvo

11 Reisetage

22.04. - 02.05.2023 (Samstag bis Dienstag)

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

3970.–

790.–

Leistungen

  • Flüge Zürich – Madrid / Malaga – Zürich
  • Bequemer Reisebus
  • Alle Eintritte und Führungen
  • Gute Mittlklassehotels
  • Halbpension mit mehreren Spezialitätenessen
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
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