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Bauhaus-Metropole Tel Aviv

bauhaus-metropole tel aviv

Die Erfindung einer Stadt

Tel Aviv heisst Frühlingshügel und beschwört den zionistischen Traum von Herzls Altneuland. Die erste jüdische Stadt verwandelte sich vom belächelten Klein-Odessa zur vermeintlichen Bauhaus-Metropole und gilt heute als ein kreativer Ort der Lebenslust inmitten eines demokratisierten Gottesstaates. Aber was ist Tel Aviv wirklich? Diese Studienreise bietet Ihnen Einblick in die unterschiedlichen Wirkungskreise dieser Stadt am Rande Israels in einer der kulturgeschichtlich reichsten Regionen der Welt.

Reiseprogramm

1. Tag (Di): Willkommen in Israel!

Nach dem Direktflug nach Tel Aviv erhalten wir einen ersten Eindruck von der legendären White City rund um den rekonstruierten, im Jahre 1934 von Genia Averbusch entworfenen Dizengoff Square. Im Anschluss an den Aufenthalt im Bauhaus Center geniessen wir die stilvollen Zimmer im Hotel Cinema, dem einstigen Kino Esther. 5 Übernachtungen in diesem Hotel.

2. Tag (Mi): White City Tel Aviv

Die sogenannte White City von Tel Aviv ist das Echo auf die vermeintliche Black City von Jaffa-Yafo. Der israelische Künstler Dan Karavan hat mit Kikar levana eine Hommage geschaffen, und uns bietet dieser Standort eine wunderbare Aussicht. Mit einem ausführlichen Rundgang entlang ausgewählter Baudenkmäler aus den 1930er Jahren nach Entwürfen von Meistern wie Arien Cohen, Erich Mendelsohn, Dov Karmi, Oskar Kaufmann und Zev Rechter erhalten wir im Umfeld des Rothschild Boulevards eine Übersicht zur Erfindung der neuen jüdischen Metropole. In einem besonders interessanten Quartier reflektieren wir auch die national-kulturellen Beiträge von Reuven Rubin (Malerei) und Chaim Nahman Bialik (Dichtung). Den frühen Abend erleben wir in der arabisch geprägten Hafenstadt als eindrücklichen Kontrast. Jaffa ist als Ipu bereits auf alt-ägyptischen Inschriften erwähnt und war von den Kanaanitern bewohnt. Dann kamen Römer, Makkabäer, Kalifen, Kreuzfahrer, Osmanen, Briten und Juden, die alle auf ihre Weise noch die Gegenwart prägen.

3. Tag (Do): Mario Botta und mehr

Haben Sie gewusst, dass Mario Botta auch eine Synagoge baute? Im Auftrag von Paulette und Norbert Cymbalista hat er 1996 einen imposanten Bau auf dem Unigelände entworfen. Das Gebäude macht jüdisches Denken und Empfinden sichtbar. Nachmittags können wir das Weizmann Haus von Erich Mendelsohn (1936) begehen. Der erste israelische Präsident lebte in einer architektonischen Ikone des Neuen Bauens. Den Abend verbringen wir in der Shopping Mall des David Azrieli Center von Eli Attia und Yaski Moore Sivan. Der Komplex besteht aus drei Bürotürmen in den Grundrissen des Quadrates, Dreieckes und Kreises und gehört zu den Landmarken. In der 49. Etage des Zylinderbaus dinieren und sinnieren wir über eine der grössten Wirtschaftsmetropolen im Nahen Osten.

4. Tag (Fr): Munio Weinraub a.k.a. Gitai

Mit Munio Weinraub a.k.a. Gitai haben wir die Möglichkeit, das Werk und Wirken eines Bauhausschülers im Bann von Zionismus, Kommunismus und Internationalem Stil kennenzulernen. Der Tagesausflug führt uns nach Haifa und in das Kibbuz Hasorea. In Haifa steht der imposante RASSCO Wohnhauskomplex Ramat Hadar, eine «Skulptur» gleich am Berghang des Karmel. Hasorea bedeutet Sämann und wurde 1936 von deutschen Einwanderern als Siedlungsgemeinschaft am Rand der fruchtbaren und geschichtsträchtigen Jesreel Ebene gegründet.

5. Tag (Sa): Sabbat & Kunst

Heute ist Sabbat und für uns steht der Tag im Zeichen der Kunst. Unverzichtbar ist der Besuch des Tel Aviv Museum of Art und ein Streifzug durch das Galerienviertel von Florentin. Im Neve Sha’anan, einer Pioniersiedlung mit Strassennetz in Form der Menorah, befindet sich auch der Brutalismus der New Central Bus Station. Zur Zeit der Dämmerung flanieren wir entlang der Uferpromenade und nehmen die «Menschen am Sonntag» wahr.

6. Tag (So): Abschied von Tel Aviv

Am Vormittag bleibt noch Zeit für letzte Besichtigungen, Einkäufe und Museumsbesuche in Eigenregie. Am frühen Nachmittag Fahrt zum Flughafen und Direktflug in die Schweiz.

Nach dem Studium der Literatur und Kunstgeschichte an den Universitäten Bern, Basel und Graz arbeitete Andreas Jahn als Kunstvermittler im Zentrum Paul Klee in Bern und im Museum Franz Gertsch. Er gestaltet mit grossem Erfolg Kurse, Kunstanlässe sowie thematische Studienreisen.

konzept & Leitung:

Andreas Jahn

6 Reisetage

10.11. - 15.11.2020 (Dienstag bis Sonntag)

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 18

Fr.

Fr.

3280.–

680.–

Leistungen

  • Flüge Zürich – Tel Aviv retour
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Boutique-Hotel, Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
rhz reisen
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