Öffnungszeiten: Mo - Fr / 9 - 12 und 13 - 17 Uhr +41 (0)56 - 221 68 00
info@rhzreisen.ch

Im Zeichen der Appia Antica

im zeichen der appia antica

Kunst und mussevolle Wanderungen in Rom und Latium

Roms grosszügige und stimmungsvolle Parkanlagen laden ein zu entspannten Wanderungen im abgewogenen Kontrast zum Erleben antiker und mittelalterlicher Kunst-Highlights. Oft erlebt man beides auf einmal, wie etwa auf der geschichts- trächtigen und zugleich idyllischen Via Appia Antica oder im Park der Aquädukte am Rande der Stadt.

Gar nicht weit von Rom lassen sich mit Tivoli, Palestrina, dem Nemi-See, Ostia Antica und Bracciano Orte von grosser Strahlkraft erleben, die, stets eingebettet in anmutige Naturlandschaft, zum Laufen verlocken und zugleich den Geist in Bewegung halten mit ihren Tempeln, Palästen oder Meisterwerken der Ingenieursbaukunst.

Reiseprogramm

1. Tag (Fr): Aventin - Ankunft!

Nach Ankunft erkunden wir mit den Aventino den anmutigsten Hügel Roms und erleben dabei in Santa Sabina die schönste spätantike Basilika der Ewigen Stadt. Im Park nebenan reisst das klassische Panorama den Blick bis zum Petersdom hin. 9 Nächte in Rom.

2. Tag (Sa): Hügel der Pracht: Palatin

Vor 2000 Jahren war der Palatin von den Luxuspalästen der römischen Aristokratie gesäumt, oft mit Blick auf den Circus Maximus. Heute streifen wir durch mächtige Ruinen im Grünen und erleben die grosse Aussicht aufs Forum Romanum. Nach einem erquickenden Spaziergang durch den Park der Villa Ada im Norden der Stadt lädt uns das spätantike Mausoleum der Costanza zu Meditationen über den perfekten Raum ein.

3. Tag (So): Palaststadt im Olivenhain

Nahe Tivoli liess Hadrian im 2. Jh. die grösste römische Palastanlage aller Zeiten errichten: Heute ist die Villa Adriana zugleich grüner Musseort und spektakulärer Schauplatz kaiserlicher Architekturphantasien zum beständigen Schreiten und Staunen. Wenn Zeit und Lust es erlauben, werfen wir noch einen Blick in die wasserrauschende Parkanlage der Villa d’Este.

4. Tag (Mo): Die Strasse der Strassen

Durch den zugleich verwunschen und verzaubernd wirkenden Caffarella-Park wandern wir direkt zur Via Appia Antica, die an ihren schönsten Abschnitten auch heute noch autofrei ist und ihre einzigartige Anmut durch Memorialbauten, tiefgrüne Pinien und das antike Strassenpflaster entfaltet. Zurück in der Stadt erzählen Fresken in Santi Quattro Coronati von mittelalterlichen Fake-News und humanistischer Entlarvung.

5. Tag (Di): Poesie der Aquädukte

Die Caracalla-Thermen: Auch als Ruine zeugen sie noch eindrucksvoll vom römischen Verstreben von Hygiene und formaler Schönheit. Weite Abschnitte der antiken Wasserleitungen Roms sind beim Übergang der Stadt in die Campagna als suggestiv gestalteter Parco degli Acquedotti zu erleben - am besten im warmen Spätnachmittagslicht!

6. Tag (Mi): Caligula und der Kratersee

Von den Romantikern besungen erstrecken sich die anmutigen Colli Albani gleich südöstlich von Rom: Vom Bergnest Nemi aus wandern wir abwärts zum gleichnamigen Vulkansee, an dessen Ufer sich museal das Drama um Caligulas Luxusschiffe nacherleben lässt. In Palestrina spazieren wir durch die Ruinen des Fortuna-Heiligtums und stehen plötzlich sehenden Auges am Nil.

7. Tag (Do): Livias Träume und Was ihr wollt

Im Museo Nazionale Romano lassen sich neben sinnlich bestrickenden Meisterwerken der klassischen Bildhauerkunst auch atemberaubend gut erhaltene Wandmalereien der Antike bestaunen: Livia, Gattin des Augustus, verwandelte ein ganzes Zimmer in einen Paradiesgarten! Genauso farbenfroh und doch eine ganz andere Welt: die frühmittelalterlichen Mosaiken von Santa Prassede. Der Nachmittag steht zur Verfügung für eigene Pläne in Rom

8. Tag (Fr): Die schöne Cecilie

In den Vatikanischen Museen erleben wir mit dem Asaroton das wohl verrückteste Mosaik der Antike. Auch für die Sixtina und Laokoon bleibt Zeit. Jenseits des Tibers, in Trastevere, hat sich ein Stück volkstümliches Rom bewahrt, wo wir in Santa Cecilia eines der einfühlsamsten Kunstwerke aller Zeiten erleben. Bei Lust und Laune durchstreifen wir noch die Pinienhaine der Villa Doria-Pamphilj.

9. Tag (Sa): Der unendliche Blick

Fahrt mit dem Zug nordwärts nach Bracciano am Kratersee. Von den Aussichtspunkten im prächtigen Fürstenschloss schweifen die Blicke nimmersatt über Himmel und See und in der quirligen Altstadt entfaltet sich italianità pur: Wo ist der Mittagstisch? Später wandern wir am Ufer des Sees, Blau und Grün überall.

10. Tag (So): Die stille Metropolis

Bis ins frühe Mittelalter hinein war Ostia eine vibrierend multikulturelle Hafenstadt: Davon zeugen bis heute, gütig beschattet von riesigen Schirmpinien, unzählige Gebäude, Kultanlagen, Mosaiken und Inschriften. Hier wandern wir in aller Ruhe noch einmal durch den umtriebigen Alltag des ewig jungen, alten Roms. Am Nachmittag Rückflug in die Schweiz.

Leistungen

  • Flug Zürich – Rom – Zürich
  • Fahrten in Bus und öffentlichen Verkehrsmitteln
  • alle Eintritte, Führungen und Besichtigungen
  • Ausgesuchtes Mittelklasshotel
  • 8 Hauptmahlzeiten
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 18

Fr.

Fr.

2490.–

320.–

konzept & Leitung:

Stephan Sievers

Spätantike, Mittelalter und Moderne: Aus diesem thematischen Spannungsbogen schöpft der Kunst-historiker und Fotokünstler Stephan Sievers Leidenschaft und Energie für Studienreisen, die das unmittelbare Erleben von Werk und Welt in den Mittelpunkt stellen. Präzises Hinsehen, philosophisches Erwägen, historisches Vernetzen und dann irgendwann: En Guete und Zum Wohl!

10 Reisetage

18.03. - 27.03.2022 (Freitag bis Sonntag)

hinweis

Diese Reise beinhaltet mehrere gemütliche Wanderungen von 2-4 Stunden auf gut ausgebauten Wegen. Eine entsprechende Kondition und Ausdauer sind Voraussetzung für die Teilnahme.

rhz reisen
Schwimmbadstrasse 1
5210 Windisch
+41 (0)56 - 221 68 00 info@rhzreisen.ch
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
9 - 12 und 13 - 17 Uhr
AGB  /  Impressum  /  Sitemap  /  © 2019 rhz reisen  |  Webdesign by tourdata.ch