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Iran - Der unbekannte Norden

iran - der unbekannte norden

Abseits der Touristenpfade quer durch den Iran

Reiseprogramm

1. Tag (So): Flug nach Maschhad

Flug nach Maschhad, wo wir nach Mitternacht ankommen. 3 Übernachtungen.

2. Tag (Mo): Heilige Stadt Maschhad

Die zweitgrösste Stadt des Iran und Hauptstadt der grössten iranischen Provinz, Khorasan, beherbergt das bedeutendste schiitische Heiligtum auf iranischem Boden, den Schrein des 8. Imams Ali Reza aus dem beginnenden 9. Jahrhundert. Wir besuchen den heiligen Schrein und den Markt, auf dem auch eines der wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Nordosten Irans angeboten wird; Safran. Im Khorasan-Museum besichtigen wir Artefakte aus allen historisch bedeutsamen Epochen der Region.

3. Tag (Di): Zum Dichter Ferdowsi nach Tus

Ein Ausflug bringt uns in den ehemals bedeutenden Fürstensitz Tus. Dort lebte und wirkte ums Jahr 1000 der Dichter Ferdowsi, dessen Hauptwerk, das sogenannte Königsbuch "Shâh-nâme" über Helden und Könige des vorislamischen Iran, literarisch und politisch bahnbrechend gewirkt hat. Unter Reza Pahlavi, dem Vater des letzten Schahs, wurde Ferdowsi zum Nationaldichter erhoben und in den 30er Jahren ein Mausoleum zu seinen Ehren errichtet, das wir besichtigen.

4. Tag (Mi): Die berühmten Söhne Nischapurs

Eine Fahrt durch die Steppenlandschaft Khorasans bringt uns in die geschichtsträchtige Stadt Nischapur, das bis ins 13. Jh. eines der wichtigsten Zentren für Herrschaft und Kultur des Mittleren Ostens. Hier lebte im 11. und 12. Jh. der Astronom und Mathematiker Omar Khayyam, dem in der Literatur auch eine Reihe von vierzeiligen Sinngedichten über Wein, Liebe und Vergänglichkeit zugeschrieben werden. Wir besuchen sein Grabmal aus dem 20. Jh. Im 13. Jh. wirkte in Nischapur auch Farid od-Din 'Attar, ein Wegbereiter der mystischen Lehrdichtung im Islam. Auch ihm ist ein stilgerechtes Mausoleum gewidmet. 1 Übernachtung.

5. Tag (Do): Auf Karawanenpfaden

Wir verlassen Nischapur in südlicher Richtung und besuchen die Stadt Sabzevar, wo wir die Innenstadt besuchen. Auf der Weiterfahrt erreichen wir die historische Karawanenroute, die Maschhad mit der ehemaligen Hauptstadt Rey verband. Hier besuchen wir den Komplex Miandasht, der aus drei Karawansereien besteht, die nach der Restauration wieder in alter Pracht zu sehen sind. Weiterfahrt nach Bastam und 1 Übernachtung.

6. Tag (Fr): Einzigartige Moscheen

In der Nähe von Bastam findet sich der Grabkomplex des Bayzid Bistami, eines Wegbereiters der islamischen Liebesmystik, der die Entwicklung der islamischen Mystik nachhaltig beeinflusste. Wir reisen über Damghan, wo wir die baugeschichtlich interessante Hauptmoschee besichtigen, nach Semnan. Hier besuchen wir neben der Burganlage auch die architektonisch einmalige Moschee. 1 Übernachtung in Semnan.

7. Tag (Sa): In die alte Hauptstadt Rey

Schliesslich erreichen wir Rey. Heute fast ein unbedeutender Vorort Teherans, war Rey als Hauptstadt des Landes ein wichtiges Zentrum der Gelehrsamkeit. Sie spielte schon unter den Achämeniden eine bedeutende Rolle und wurde als Rages auch in der Bibel erwähnt. Wir besuchen das Lokalheiligtum Shah Âbd ol'Azim und Felsreliefs, mit denen sich die Kadscharen, die vom 18. bis Anfangs 20. Jh. herrschten, im Stil der vorislamischen Könige verewigen liessen. In Veramin besuchen wir die berühmten Moscheen aus der Zeit der Mongolenherrschaft im 14. Jh. 1 Übernachtung in einem einfachen Hotel in Veramin.

8. Tag (So): Ehemalige Hauptstadt der Safaviden

Wir umfahren die Hauptstadt Teheran und folgen dem Südrand des Albroz-Gebirges nach Qazvîn. Die Stadt war vor dem Aufstieg Isfahans zur Hauptstadt der Safaviden (16. - 18. Jh.), auf welche die Schiitisierung des Iran zurückgeht, Residenzstadt dieser Dynastie. Einige Gebäude zeugen noch von dieser Rolle. Daneben finden sich auch bunt geflieste Stadttore und ein Lokalheiligtum, die ebenfalls einen Besuch lohnen. 1 Übernachtung in Qazvîn.

9. Tag (Mo): Die Mongolenresidenz Soltâniye

Unsere Weiterreise führt uns ins nordwest-iranische Hochland, in geografischer Hinsicht die Fortsetzung des anatolischen Hochlandes nach Osten. Wir besuchen die einstige Mongolenresidenz Soltâniye, wo eine monumentale Kuppelanlage, die schliesslich als Grabmal ihres Erbauers diente, die Landschaft beherrscht. Weiterreise nach Tabrîz und 5 Übernachtungen.

10. Tag (Di): Handelsknotenpunkt Tabriz

Tabriz hatte aufgrund seiner geografischen Lage immer schon eine wichtige Rolle als Siedlungsraum und Handelsknotenpunkt zwischen dem anatolischen Hochland, Kaukasus und dem iranischen Hochplateau inne. Wir besuchen das historische Museum und die Blaue Moschee aus dem 15. Jh. und schlendern durch den grössten Bazar des Landes.

11. Tag (Mi): Entlang dem Urumiyya-See

Ein Ausflug führt am riesigen Urumiyya-See entlang nach Marâghe, einer Residenz aus der Mongolenzeit im 13. und 14. Jh. Neben Grabanlagen besichtigen wir die im Auftrag der Mongolenherrscher betriebene Sternwarte, die archäologisch erschlossen wird und zu ihrer Zeit ein weltweit bedeutendes Zentrum für Himmelsforschung war.

12. Tag (Do): Zur Wiege der Safaviden

Ausflug in nordöstlicher Richtung durch Gebirgslandschaften nach Ardabil. Im 15. und 16. Jahrhundert war die Stadt Keimzelle einer der wichtigsten Dynastien, der Safaviden, deren spätere Machtzentren in Tabriz, Qazvin und schliesslich Isfahan standen. Wir besuchen die Gräberkomplexe aus safavidischer Zeit, in denen auch der Gründer der Dynastie, Shah Esmail, ruht.

13. Tag (Fr): Musse in Tabriz

Der letzte Tag steht für individuelle Besichtigungen und letzte Einkäufe im riesigen Bazar zur Verfügung.

14. Tag (Sa): Abschied vom Iran

In der Nacht Abflug von Tabriz über Istanbul nach Zürich, wo wir gegen Mittag ankommen.

Der wenig bereiste Norden des Iran erwartet uns mit heiligen Städten, eindrücklichen Moscheen und Medresen, verwinkelten Basaren und Karawansereien und alten Grabanlagen. Wir folgen den Spuren gleich mehrerer bedeutenden Persönlichkeiten wie Ferdowsi und Omar Khayyam, welche die iranische Kultur bis heute prägen. Allgegenwärtig sind auch Zeugnisse der Mongolenherrschaft. Beeindruck werden uns aber die Begegnungen mit der offenen und herzlichen Bevölkerung und erhalten durch persönliche Bekanntschaften von Urs Gösken Einblick in den heutigen Alltag im Iran.

konzept & leitung:

Dr. Urs Gösken

Wer sich schon im Gymnasium autodidaktisch Arabisch beibringt, der kennt sein Studienziel wahrlich früh! Urs Gösken studierte Islamwissenschaften und war für das Rote Kreuz als Übersetzer für Arabisch und Persisch tätig. Kultur, Geschichte und Alltag vieler islamischer Länder sind ihm von längeren Aufenthalten in der Region bestens vertraut. Durch private Forschung und Lehrtätigkeit an den Universitäten Zürich und Bern bleibt er auch hier mit diesem Kulturraum eng verbunden. Sein umfassendes Wissen ermöglicht Ihnen tiefe Einblicke in Geschichte und Kultur, aber auch die aktuelle Situation der bereisten Länder.

14 Reisetage

04.09. - 17.09.2022 (Sonntag bis Samstag)

preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Visum inkl. Einholung

Mindest-Teilnehmerzahl: 8, maximal 15

Fr.

Fr.

Fr.

4980.–

390.–

100.–

Leistungen

  • Flüge Zürich – Maschhad / Tabriz – Zürich
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Gute Mittelklassehotels, in kleineren Orten einfache, gepflegte Unterkünfte
  • Vollpension, teilweise Picknick
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
rhz reisen
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