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Vom Kaspischen Meer zum Kaukasus

vom kaspischen meer zum kaukasus

Entdeckungsreise an der Schwelle Europas

Seine geografische Lage und seine Bodenschätze haben aus dem Kaukasus schon im Altertum eine Drehscheibe für den Handel, aber auch für den Kampf der Grossmächte um die regionale Vorherrschaft gemacht. Das hat sich bis heute nicht wesentlich geändert. Zwei Stationen unserer Reise, die dank Öl und Gas boomende Metropole Baku am Kaspischen Meer und der vielbefahrene Kreuzpass in Georgien als Hauptverbindungsweg zwischen Russland und dem Kaukasus bzw. dem Orient, symbolisieren diese geostrategische Bedeutung der Region.

Reiseprogramm

1. Tag (Fr): Ans Kaspische Meer

Flug nach Baku, wo wir am Abend ankommen.
3 Übernachtungen am Kaspischen Meer.

2. Tag (Sa): Orientalisches Baku

Wir lernen die restaurierte Altstadt Bakus, die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, während einer Stadtrundfahrt kennen. Besuch des Schirwan-Schah-Palastes aus dem 14. Jh., der ehemaligen Residenz der Herrscher eines mittelalterlichen Feudalstaats. Ausserhalb Bakus besichtigen wir die Felszeichnungen von Gobustan, die in den 1930er Jahren entdeckt wurden und heute
auch UNSECO-Weltkulturerbe sind.

3. Tag (So): Bodenschätze der Halbinsel Apsheron

Besuch der gas- und erdölreichen Apsheron-Halbinsel im Kaspischen Meer, wo mittelalterliche Burgruinen und verlassene Bohrstellen vom Ende des 19. Jahrhunderts zu sehen sind. Eine besondere Attraktion bildet der Yanardag, «brennender Berg», mit seinem natürlichen ewigen Feuer, das von Erdgas gespeist wird und das bereits Marco Polo beschrieb. Dort befindet sich ebenfalls ein Feuertempel, Ateshgah, der von den Zoroastren bis heute als Ort der Gottheit und der Reinheit verehrt wird.

4. Tag (Mo): Eine Zeitreise nach Lahijc

Auf einer landschaftlich spektakulären Fahrt erreichen wir das Bergdorf Lahijc. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Traditionelle Werkstätten von Sattlern, Teppichknüpfern und Schmieden säumen die Gassen des kleinen Ortes. Lahijc ist insbesondere für handgefertigtes Kupfergeschirr berühmt. Die Handwerker können bei der Arbeit beobachtet werden. Anschliessend Weiterfahrt nach Gabala, wo die Einwohner Bakus sich von der Sommerhitze erholen. 1 Übernachtung in Gabala.

5. Tag (Di): Der Palast des Khans von Sheki

Fahrt nach Sheki. Die befestigte Stadt wurde nach 200-jähriger persischer Herrschaft 1743 vom einheimischen Khan Gadzhi Celebi befreit. Er liess hier den prächtigen Palast im orientalischen Stil bauen. Schon Alexandre Dumas und Leo Tolstoj waren von ihm beeindruckt. 1 Übernachtung in Sheki.

6. Tag (Mi): Willkommen in Georgien

Nach einem Marktbesuch in Sheki Fahrt zur georgischen Grenze, die wir zu Fuss überqueren. Die berühmte georgische Gastfreundschaft und Tischsitten lernen wir beim Mittagessen bei einer Familie kennen. Weiterfahrt über Alawerdi, wo wir die St. Georgs-Kathedrale besuchen, nach Tsinandali, wo wir im Landgut der Fürstenfamilie Tschawtschawadse erwartet werden. 1 Übernachtung in der Weinbauregion mit Blick auf die Kaukasuskette.

7. Tag (Do): Nino, die «Erleuchterin Georgiens»

Wir besuchen das mittelalterliche Städtchen Sighnaghi, mit seiner Ringmauer, seinen Gässchen und dem Bodbe-Frauenkloster. Hier werden die Gebeine der Nationalheiligen Nino verwahrt und verehrt. Sie war eine Missionarin und Heilerin, die die Christianisierung der Georgier einleitete. In Manavi gibt es anlässlich einer Weinprobe eine Einführung in die kachetischen Rebsorten und die Kelterung in den «Qveri» genannten Amphoren. Weiterfahrt in die Hauptstadt Tbilissi. 1 Übernachtung.

8. Tag (Fr): Auf der Georgischen Heerstrasse

Auf der legendären Heerstrasse, die von der russischen Armee von 1768 bis 1774 gebaut wurde, fahren wir in den Kaukasus hinein zum Bergdorf Stepantsminda. Hier werden wir zum Mittagessen bei einer Familie erwartet. Am Nachmittag Fahrt zur malerisch auf einem Hügel gelegenen Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert. 1 Übernachtung am Fusse des mächtigen Kasbek, mit 5084 m höchster Berg Georgiens.

9. Tag (Sa): Der Grosse Kaukasus

Auf der Fahrt nach Tbilissi besichtigen wir den Klosterkomplex in Mzcheta. Die den 12 Aposteln geweihte Kathedrale Swetizchoweli (11. Jahrhundert) ist das geistliche Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche. Am Nachmittag erkunden wir die Altstadt von Tbilissi mit ihrem multikulturellen Gepräge. Abendessen bei einer Familie mit Tischgesängen.
1 Übernachtung in Tbilissi.

10. Tag (So): Abschied vom Kaukasus

Morgens noch Zeit für weitere Besichtigungen in Tbilissi. Im Laufe des Tages Rückflug in die Schweiz.

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Visum inkl. Einholung

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

Fr.

4450.–

790.–

40.–

konzept & leitung:

Dr. Elika Djalili

Die gebürtige Iranerin lebt seit längerer Zeit in der Schweiz, wo sie an der Universität Zürich Kunstgeschichte und Islamwissenschaft studierte und seither in der Museumswelt als auch an der Universität arbeitet. In ihrer Rolle als Dozentin und Kunstvermittlerin liebt sie es, Hintergründe, Kultur und Geschichte der Region zu vermitteln. In der Museumsarbeit erzählt sie die Geschichte der Objekte mit Bezüge zu historischen und kulturellen Gegebenheiten. Eine Verbindung des visuellen Lebens mit dem kulturellen Hintergrund herzustellen, ist eine spannende Herausforderung, die sie gerne mit ihren Reisegästen teilen möchte.

10 Reisetage

02.09. - 11.09.2022 (Freitag bis Sonntag)

Leistungen

  • Flüge Zürich – Baku / Tbilissi – Zürich
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Bequemer Reisebus
  • Gute Mittelklassehotels, teilweise bestmögliche einfachere Hotels
  • Vollpension mit mehreren Spezialitätenessen
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
rhz reisen
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