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Kulturlandschaft Extremadura

KULTURLANDSCHAFT EXTREMADURA

Auf den Spuren der sefardischen Juden und Römer

Die Extremadura erwartet uns mit wunderbaren Landschaften in bunten Farben. Die verschlungene Geschichte der Beziehungen von Spanien und Portugal, der Christen und der Juden und einzelner Entdeckerfamilien sind Schwerpunkte unserer Reise. Wenn leichte Spaziergänge, feines traditionelles Essen und beschauliche Städtchen und Landschaften zu den Bedingungen einer Kulturreise für Sie gehören, dann werden Sie diese Reise geniessen.

Reiseprogramm

1. Tag (Do): In die Extremadura

Früh morgens Flug nach Madrid und Fahrt Richtung Plasencia. Unterwegs besuchen wir Oropesa und das pittoreske Städchen Hervás. Das Judenviertel in Hervás aus dem 15. Jh. ist teilweise noch erhalten und erlaubt uns einen ersten Eindruck der «Juderías», wie sie in Spanien genannt wurden. Nach dem Mittagessen in einem traditionellen Restaurant fahren wir weiter nach Plasencia. 2 Übernachtungen in Plasencia.

2. Tag (Fr): Jüdisches Erbe in Plasencia

Plasencia, noch von einer gut erhaltenen Stadtmauer umgeben, wurde bereits im 12. Jh. von aus Andalusien geflüchteten Juden besiedelt. Davon zeugen noch heute die Judería de la Mota un die Judería Nueva,wie auch der jüdische Friedhof. Wir besuchen aber auch die eindrückliche Kathedrale und ein wiederentdecktes römisches Viadukt.

3. Tag (Sa): Gordion und «Gordischer Knoten»

Durch den Höllenschlund, der «Garganta de los Infiernos» genannt wird, erreichen wir eines der grossen Naturreservate der Extremadura. Im Kloster von Yuste verbrachte Kaiser Karl V. seinen Lebensabend. Zum Mittagessen werden wir im idyllischen Städtchen Cória erwartet, bevor wir über die berühmte Alcántarabrücke nach Cáceres weiterreisen. 5 Übernachtungen in Cáceres.

4. Tag (So): Die Schätze von Cáceres

In Cáceres wurde 1996 ein Yad, ein Zeigestab für die Lektüre der Tora, gefunden. Dies ist ein Beweis für die frühe jüdische Ansiedelung. Im schönsten Teil der Altstadt, die zum UNESCO Welterbe zählt, liegt das Judenviertel, das uns die Geschichte der iberischen Sepharden erzählt. Das Museum gehört zu den Perlen der spanischen Museen. Ein Wasserreservoir aus muslimischer Zeit und eine feine Sammlung von Avantgarde-Malern des franquistischen Widerstandes gehören zu den Schätzen dieser Stadt.

5. Tag (Mo): Der Klosterschatz von Guadalupe

Guadalupe war im 15. und 16. Jh. der wichtigste Pilgerort der Region. Beim Besuch des Klosters, der von den Mönchen streng reglementiert wird, bildet der unglaubliche Klosterschatz den Höhepunkt der Besichtigung. Nach einem Spaziergang durch das Dorf fahren wir zum Nationalpark Monfragüe mit seinen einmaligen Landschaften.

6. Tag (Di): Die Wiege der Conquistadoren

Neben Plasencia und Cáceres gilt Trujillo als weiteres Kleinod der Extremadura. Die Stadt gilt als «Wiege der Conquistadoren» und die beeindruckenden Paläste um die Plaza Mayor wurden aus den Einkünften der Conquista finanziert. Auch hier waren bis 1491 wichtige jüdische Familien angesiedelt.

7. Tag (Mi): Die portugiesische Extremadura

Durch die Sierra de Saõ Mamede fahren wir nach Évora. Mit ihren Bauten aus römischer, maurischer und mittelalterlicher Zeit gilt Évora als eine der schönsten Städte Europas. Auf der Rückfahrt besuchen wir kurz vor der spanischen Grenze das eindrückliche römische Aquädukt von Elvas.

8. Tag (Do): Frühe jüdische Spuren

Fahrt nach Mérida, wo einer jüdischen Legende nach Salomons Speisetafel hingebracht wurde. Zwei Grabstelen aus dem 2. und 4 Jh. lassen vermuten, dass hier nach dem Fall von Jerusalem die ersten jüdischen Siedlungen auf der Iberischen Halbinsel entstanden. Neuere Ausgrabungen haben die Reste einer Synagoge freigelegt. Ein Abendspaziergang bringt uns zur Brücke und dem Alcazar. 2 Übernachtungen in Mérida.

9. Tag (Fr): Kultur und Kulinarik in Zafra

Ein Ausflug führt uns nach Zafra, wo die idyllische Plaza Chica noch immer die Struktur der römischen Stadt abzeichnet. Beim Mittagessen bei einem Sternekoch erwartet uns ein kulinarischer Höhenflug der iberischen Küche.

10. Tag (Sa): Abschied von der Extremadura

Auf unserer Rückfahrt nach Madrid ziehen nochmals die Landschaften der Extremadura am Fenster vorbei. Am Nachmittag Rückflug von Madrid nach Zürich.

Johanna Wirth Calvo bereist als Kunsthistorikerin (lic. phil.) Spanien seit vielen Jahren. Sie hat sich bereits in ihrem Studium auf die spanische Kunst- und Kulturgeschichte spezialisiert und publiziert zur spanischen Kunst des Mittelalters. Sie hält Vorträge u. a. für die Volkshochschule, arbeitet als Übersetzerin und ist mit spanischen Institutionen und Intellektuellen bestens vernetzt. Ihre hervorragenden Landeskenntnisse umfassen auch die Vielfalt der spanischen Küche.

konzept & Leitung:

Johanna Wirth Calvo

10 Reisetage

21.04. - 30.04.2022 (Donnerstag bis Samstag)

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

3690.–

430.–

Leistungen

  • Flug Zürich – Madrid – Zürich
  • Bequemer Reisebus, Eintritte und Besichtigungen
  • Ausgesuchte Hotels der oberen Mittelklasse
  • 10 Hauptmahlzeiten mit mehreren Spezialitätenessen
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
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