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Ostern in Armenien und Georgien

ostern in Armenien und georgien

Osterfeierlichkeiten in den beiden ältesten christlichen Nationen der Welt

1. Tag (Sa): Flug nach Jerewan

Abends Abflug von Zürich nach Jerewan, wo wir in der Nacht ankommen. 3 Übernachtungen.

2. Tag (So): Die armenische Hauptstadt

Wir erkunden die 2800 Jahre alte, sich stets wandelnde Stadt. Aus dem Namen der urartäischen Festung Erebuni (728 v. Chr.) entstand Jerewan. Eine Gedenkstätte erinnert an den Völkermord von 1915.

3. Tag (Mo): Aragaz - höchster Berg Armeniens

Am Fuss des majestätischen Aragaz (4090 m) befinden sich mehrere alte Kirchen in der Nähe von Aschtarak. Das Psalmenkloster Sagmosavank verbirgt sich in einer Schlucht, seine verspielten Bauten und Reliefs zeigen dekorative Steinmetzkunst. Auf einer Hochebene mit saftigen Wiesen spazieren wir zum Kloster Marmaschen, aus rötlichem Tufstein erbaut.
1 Übernachtung in Gjümri.

4. Tag (Di): Über den Spitak-Pass in die Hauptstadt

Spaziergang durch die einstige Handelsstadt Gjümri, bevor wir über den Spitak-Pass zurück in die Hauptstadt fahren. Wir besuchen das Museum des zu Sowjetzeiten umstrittenen und hochgejubelten Künstlers Sergej Paradjanov mit seinen gewagten Collagen und Skulpturen aus verschiedensten Materialien. 2 Übernachtungen in Jerewan.

5. Tag (Mi): Weltberühmte Handschriften

Im weltberühmten Zentralarchiv für armenische Handschriften, dem Matenadaran, bewundern wir die Farbenkraft der Miniaturen und Schriften, die zu den ältesten frühchristlichen Zeugnissen gehören. Anschliessend spazieren wir über die fünfstufige Kaskade. Der Park davor beherbergt interessante Kunstobjekte weltberühmter Künstler.

6. Tag (Do): Perle Armeniens - der Sevan-See

Unsere Weiterreise führt zum grossen Hochgebirgssee, der auch die «Perle Armeniens» genannt wird. Wir bewundern die fein gearbeiteten, jahrhunderte alten Kreuzsteine. Am Nachmittag erreichen wir das Kloster Sevan (9. Jh.) mit seinem angeschlossenen Priesterseminar. Von der Halbinsel aus, auf der das Kloster liegt, bietet sich ein fantastischer Rundblick über den blau schimmernden See. Hier nehmen wir an der Zeremonie der Fusswaschung und des Lichterlöschens teil. 1 Übernachtung in Tzakhkadzor.

7. Tag (Fr): Die königliche Sommerresidenz

Als UNESCO-Weltkulturerbe berühmt ist das Höhlenkloster Geghard. Die Hauptkirche (1215) schützt die in den Felsen gehauenen Sakralräume und Höhlen mit herrlichen Steinmetzarbeiten und guter Akustik. Weiterreise nach Garni, zur königlichen Sommerresidenz. Hier erkunden wir den einzigartigen Sonnentempel aus dem 1. Jh. Mittagessen in Valentinas Garten, bevor wir zur Kirche des Heiligen Georg fahren, um der Karfreitags-Prozession beizuwohnen.
2 Übernachtungen in Jerewan.

8. Tag (Sa): Am Fusse des Berges Ararat

Ein Ausflug bringt uns zum wunderschön gelegenen Kloster Chor Virap mit dem Verlies Gregor des Erleuchters. Von hier bietet sich ein einmaliger Blick auf den heiligen und an die Türkei verlorenen Fünftausender, den Ararat. Weiterfahrt zum Kloster Noravank (13. Jh.) mit seiner dreigeschossigen Kirche und den fürstlichen Grabmonumenten. Die mit prächtigen Reliefs geschmückten Kirchen verschmelzen mit den roten Felsen. Wir geniessen den Einklang von Natur und Architektur. In Etschmiadsin, dem religiösen Zentrum des Landes, nehmen wir am Gottesdienst zum Oster-Samstag teil.

9. Tag (So): Luftkurort der Dichter und Musiker

Weiterreise in den Luftkurort Dilijan mit seinen hübschen Häusern aus dem 19. Jh. Hier trafen sich früher Dichter und Musiker zur Sommerfrische. Bei der Fahrt durch das Pambak Tal treffen wir Molokaner (Milchtrinker), die wegen ihrer Altgläubigen Religion aus Russland vertrieben wurden. Entlang der Debed-Schlucht führt unser Weg nach Dzoraget.
1 Übernachtung in Dzoraget.

10. Tag (Mo): Willkommen in Georgien

Hoch über dem steilen Tal liegt die Klosterakademie Haghpat aus dem 10. Jh., die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Auf der Fahrt zur georgischen Grenze besuchen wir das Wehrkloster Akhtala. Nach Erledigung der Grenzformalitäten werden wir von unseren georgischen Begleitern erwartet und fahren nach Tbilissi. 2 Übernachtungen in Tbilissi.

11. Tag (Di): Die Kontraste von Tbilissi

Mit ihren Schwefelbädern, geschnitzten Holzbalkonen, der Karawanserei und dem Platz der Freiheit, wo 2003 die Rosenrevolution begann, hat die georgische Hauptstadt ihr faszinierendes Aussehen bewahrt. Mit der Seilbahn fahren wir zur Narikala-Festung, die wichtigste mittelalterliche Burg des Landes mit einmaliger Aussicht über die Stadt.

12. Tag (Mi): Hölenkloster David Garedscha

An der Grenze zu Aserbaidschan erreichen wir die weitläufige Anlage des Höhlenklosters David Garedscha, die aus 13 Klöstern besteht und von einer wachsenden Anzahl Mönche bewohnt wird. Die Höhlen sind teils noch mit eindrücklichen Fresken geschmückt, darunter eine der ersten Darstellungen des letzten Abendmahls. Weiterfahrt ins Alasani-Tal, wo wir 1 x übernachten.

13. Tag (Do): Die 28 Türme von Sighnaghi

Wir besuchen das Nonnenkloster von Bodbe, das der heiligen Nino geweiht ist, die den christlichen Glauben nach Georgien brachte. Eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit 28 Türmen umgibt das Städtchen Sighnaghi, wo wir das Museum des berühmten Malers Pirosmani besuchen. Die Region ist auch das wichtigste Weinanbaugebiet Georgiens. In einem 300-jährigen Weinkeller werden wir in die Besonderheiten der lokalen Weinproduktion eingeführt. Rückreise nach Tbilissi und 4 Übernachtungen in der Hauptstadt.

14. Tag (Fr): Osterfeierlichkeiten am Karfreitag

Am Morgen werden wir von einer georgischen Familie erwartet, um an der Rotfärbung der Ostereier teilzunehmen. Weiterfahrt in die alte Hauptstadt Mzcheta, das religiöse Zentrum des Landes und UNESCO-Welterbe. Hier nehmen wir an der symbolhaften Kreuzabnahme- und Grablegungsliturgie teil. Anschliessend werden wir auf dem Weingut des Fürsten Muchrabatoni zur Verkostung erwartet.

15. Tag (Sa): Auf der Seiden- und der Heerstrasse

Entlang der historischen Seidenstrasse erreichen wir die Höhlenstadt Uplisziche aus dem 1. Jh v. Chr. Die Stadtstruktur mit Strassen, Häusern und sogar einer Apotheke ist noch immer nachvollziehbar. Auf der Heerstrasse, die zur russischen Grenze führt, fahren wir zur herrlich an einem Stausee gelegenen Wehrkirche Ananuri mit ihrer wunderschön verzierten Fassade. Zurück in Tbilissi nehmen wir um Mitternacht an der Oster-Liturgie in der Sameba Kathedrale, der grössten Kirche der Hauptstadt, teil.

16. Tag (So): Erbe aus der Zeit des Goldenen Vlieses

Morgen zur freien Verfügung. Am Nachmittag werden wir zu einer Führung im Historischen Museum erwartet. Wir sehen unter anderem herrliche Exponate der Goldschmiedekunst aus der mythischen Zeit des Goldenen Vlieses. Nach einem letzen Bummel durch die hübsche Altstadt werden wir zum Abschiedsessen erwartet.

17. Tag (Mo): Abschied vom Kaukasus

Früh morgens Rückflug in die Schweiz, wo wir am späten Vormittag ankommen.

Nur alle paar Jahre liegen die Ostertage der armenischen und der georgischen Kirche bloss eine Woche auseinander. Dies bietet uns die seltene Möglichkeit, den Feierlichkeiten in beiden Ländern beizuwohnen. Wir werden Zeugen von christlichen Ritualen, die nach dem Verbot während der Sowjetzeit heute wieder in ihrer Ursprünglichkeit zelebriert werden.

Unsere Reise führt durch die wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft am Fusse des Kaukasus, die von Halbwüsten, üppigen Wäldern, Rebbergen und schneebedeckten Berggipfeln geprägt ist. Nicht zuletzt tauchen wir in die facettenreiche Kultur der Region ein, die sich an der Schwelle von Okzident und Orient entwickeln konnte.

konzept & Leitung:

Vreni Krebs

Wenn es um Begegnungen in fremden Ländern geht, darf ­Vreni Krebs sicher als eine der erfahrensten Reiseleiterinnen bei rhz gelten. Ihre Liebe zu den Ländern des Kaukasus, die sie regelmässig bereist, hat auch familiäre Gründe; ihre Grossmutter war Armenierin.

17 Reisetage

09.04. - 25.04.2022 (Samstag bis Montag)

richtpreise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

4950.–

740.–

Leistungen

  • Flüge Zürich – Jerewan / Tbilissi – Zürich
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Gute Mittelklassehotels, in kleineren Orten einfache, gepflegte Unterkünfte
  • Vollpension ausser 5 Abendessen, teils Picknick
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
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