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Kulturelle Vielfalt im Appenzellerland

kulturelle vielfalt im appenzellerland

Zwei Halbkantone zwischen Tradition und Moderne

«Ein Goldstück mitten in einem Kuhfladen», so sehen die Kantone AI und AR ihre geografische Lage mittendrin im Kanton St.Gallen. Dieses Goldstück möchten wir auf dieser Reise mit all seiner Vielfältigkeit, seinen oft seltsam anmutenden Traditionen, seinen liebenswerten Bewohnern und seiner eindrücklichen Natur kennenlernen. Das Appenzellerland ist jedoch nicht in alten Traditionen stehengeblieben. Wir werden auch das moderne Appenzell kennenlernen und selbstverständlich soll es auch eine kulinarische Reise werden. Wir übernachten im malerischen, aus dem 18. Jh. stammenden Boutique-Hotel Bären in Gonten.

Reiseprogramm

1. Tag (So): Der berühmteste Appenzeller

Individuelle Anreise nach St.Gallen. Am Nachmittag machen wir Bekanntschaft mit dem berühmtesten Appenzeller: dem Appenzellerkäse. Wir lassen uns die Produktion zeigen und erklären. Und… Sie machen Ihren eigenen Käse! Jedoch: Das Geheimnis der legendären Kräutersulz bleibt geheim! Fahrt ins Hotel Bären nach Gonten. 5 Übernachtungen.

2. Tag (Mo): Paläste im Appenzellerland

Heute besichtigen wir drei völlig unterschiedliche Dörfer in Ausserrhoden. Trogen, das weltoffene Dorf. Ab dem 16. Jahrhundert bis zur Industriellen Revolution wurde Trogen durch den Verkauf von Webereien und Stickereien wohlhabend. Die Zellweger-Familie machte mit dem Leinwandhandel ein Vermögen. Wir besuchen die aus jener Zeit stammenden, italienisch anmutenden Zellweger-Paläste. Hoch über dem Bodensee liegt das Biedermeierdorf Heiden. Berühmt wurde das Dorf als «Molkenkurort». Zu den regelmässigen Gästen gehörten der deutsche und der österreichische Kaiser. Auch der Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, lebte hier. Ein Abstecher führt uns ins «Ausland», über das St. Galler Rheintal nach Gais. Die Kapelle auf der Passhöhe erinnert an die Schlacht, als eine kleine Minderheit an tapferen Appenzellern im Jahre 1405 erfolgreich gegen die Habsburger kämpfte. Ein beliebtes Fotosujet bietet der harmonische Dorfplatz von Gais mit seinen typischen Appenzeller Häusern.

3. Tag (Di): Appenzell traditionell und modern

Den heutigen Tag widmen wir dem Hauptort von Innerrhoden. Wir besuchen den Landsgemeindeplatz und hören dessen Geschichte im Zusammenhang mit dem Frauenstimmrecht, bewundern die reichbemalten Dorfhäuser und die Kirche St. Mauritius. Das Dorf Appenzell besteht aber nicht nur aus Tradition. Seine sehr modernen Seiten zeigen z.B. die Werke des gebürtigen Appenzellers Roman Signer, das Kunstmuseum Appenzell und die Kunsthalle Ziegelhütte. Am Nachmittag lernen wir die faszinierende Architektur der beiden Häuser kennen. Ein weiterer berühmter Appenzeller ist der «Alpenbitter». 1902 schuf Emil Ebneter in Appenzell ein alkoholisches Getränk, dessen Rezept bis heute in Familienbesitz ist. Bekannt sind einzig die Zutaten: 42 Kräuter und Gewürze.

4. Tag (Mi): Alte Bräuche und Wetterberg Säntis

Wir besuchen das Brauchtumsmuseum in Urnäsch und beschäftigen uns mit den einzigartigen Traditionen, die im Alltagsleben der Appenzeller immer noch einen grossen Stellenwert haben. Wissen Sie, was die Botzerössli sind? Warum der Gidio Hosestoss jedes Jahr an einem Leckerli erstickt? Oder weshalb sich Männer abmühen, einen über eine Tonne schweren Baumstamm von Dorf zu Dorf zu ziehen? Eine fachkundige Führung bringt Klarheit. Von der Schwägalp geht es mit der Luftseilbahn auf den Säntis. Obwohl nur 2500m hoch, kann er durch seine exponierte Lage eine ganze Reihe an Rekorden vorweisen: Z.B. die weltweit am längsten geführte Bergmessstation, die meisten Blitzeinschläge und die höchste Niederschlagsmenge der Schweiz. Bei - hoffentlich - schönem Wetter bewundern wir das einzigartige 6-Länder-Panorama.

5. Tag (Do): Bücher, Schnuggenbock und Brückenbauer

Ist Ihnen der Appenzellerverlag bekannt? Die literarische Seite der Ostschweiz und des Appenzellerlandes lernen wir bei einer Verlagsbesichtigung kennen. Schwellbrunn wurde 2017 mit der Bezeichnung «das schönste Dorf der Schweiz» geehrt. Mittagessen im legendären «Schnuggenbock» auf der Waldegg bei Teufen; lassen Sie sich überraschen! Am Nachmittag besuchen wir in Teufen das Museum Zeughaus und hören dort bei einer Führung die erstaunliche Geschichte der Baumeisterfamilie Grubenmann.

6. Tag (Fr): Appenzellermusik

Wir verlassen unser Hotel in Gonten und fahren in den Kantonshauptort von AR, nach Herisau, wo wir in der Kulturwerkstatt zu einem privaten Konzert eingeladen werden. Dabei gibt es Erklärungen zur traditionellen Appenzeller Musik, Sie erfahren u.a. warum es beim Zäuerle Talerbecki braucht… alles klar??? Und wir erhalten in der Werkstatt Einblick in die Herstellung des typischen Appenzeller Hackbretts. Nach einem kleinen Imbiss Rückfahrt nach St.Gallen und Ende des Programms am frühen Nachmittag.

Das Appenzellerland beginnt gleich am Stadtrand von St.Gallen, der Heimat von Britta Nydegger. Durch ihren Vater, der aus dem Appenzellischen stammte, ist ihr der Kanton mit seinen ganz besonderen Menschen, Traditionen und Eigenarten sehr vertraut. Sie möchte Ihnen mit dieser Reise einen möglichst vielfältigen Eindruck über diese beiden Halbkantone mitgeben.

konzept & Leitung:

Britta Nydegger

6 Reisetage

21.03. - 26.03.2021 (Sonntag bis Freitag)

Leistungen

  • Bequemer Reisebus, Eintritte und Führungen
  • Privatkonzert mit traditioneller Musik
  • 5 Nächte Boutiquehotel Bären Gonten
  • 7 Hauptmahlzeiten
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

Preise

ab/bis St. Gallen

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 15

Fr.

Fr.

2550.–

240.–

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