Kappadokien - Im Herzen Anatoliens

A wie Ankara: Die türkische Kapitale überrascht mit Altstadt, Tempel und Moscheen. Im Museum für Anatolische Zivilisationen erleben wir den Kreativgeist der prähistorischen Menschen. Hattuscha war die Hauptstadt der Hethiter und fasziniert als urbanistisches Rätsel in stiller Landschaft. In der einzigartig bizarren Welt Kappadokiens entdecken wir tuffsteinerne Feenkamine und mittelalterliche Höhlenkirchen als Kunst und Natur ineins! Konya, die Stadt des Mystikers Mevlana Rumi, weist den Weg zu Entdeckungen Richtung Taurus im Süden.

Reiseprogramm

1. Tag (Fr): Hoş geldiniz! – Willkommen!

Flug über Istanbul in die Hauptstadt Ankara, wo wir zum Willkommensabendessen erwartet werden. 1 Übernachtung in Ankara.

2. Tag (Sa): Ankara – Angora – Ancyra!

Von der Zitadelle herab erblickt man die quirlige Altstadt Ankaras mit Augustus-Tempel und Bayram Veli Moschee. Besuch des Hethitermuseums mit anmutigen Exponaten aus Çatal Höyük und Phrygien. Nachmittags Weiterfahrt nach Bogazkale bei Hattuscha. 1 Übernachtung im einfachen, aber bestmöglichen Landhotel.

3. Tag (So): Wer waren die Hethiter?

Erkundung Hattuschas, einst Hauptstadt der Hethiter sowie Yazilikayas, königliche Kultstätte mit geheimnisvollen Steinreliefs. Weiterfahrt bis nach Avanos im Norden Kappadokiens. 4 Übernachtungen in Avanos.

4. Tag (Mo): Höhlenkirchen und bizarre Täler

In Gülsehir die Johanneskirche im Felsgestein: Wandmalereien erzählen vom christlichen Weltbild im anatolischen Mittelalter; Spaziergang durch Avanos, die Stadt am Roten Fluss. In der unwirklichen Landschaft des Soganlitals scheinen manche Kirchen wie aus dem Fels gewachsen.

5. Tag (Di): Wandern zwischen Wundern

Im Mittelpunkt heute die schönste Art, Kappadokien zu erleben: Wir wandern durch die farbenglühende Tuffsteinlandschaft des Rosentals, doch auch hier unerwartet schöne Heiligenfresken und frischer Granatapfelsaft!

6. Tag (Mi): Die unsichtbare Oase

Weit im Süden das geheimnisvolle Ihlaratal: oben karge Weite, unten paradiesisches Grün, rauschender Bach, schüttre Fresken! Später bei Güzelyurt die Rote Kirche, Kappadokiens monumentalste Ruine: Byzanz ganz nah!

7. Tag (Do): Die älteste Stadt der Welt

Über die Karawanserei von Sultanhani nach Çatal Höyük, wo vor 9000 Jahren städtisches Leben begann: Die moderne Ausgrabungsgeschichte um den britischen Archäologen James Melaart hätte das Zeug zum Kriminalroman! 2 Übernachtungen in Karaman.

8. Tag (Fr): Das Kloster im Nichts

Nahe Kilikischer Pforte und Taurusgebirge erstreckt sich die Landschaft Isauriens: Wir erleben das Bergkloster von Alahan, wo vor über 1500 Jahren ein frühbyzantinischer Prachtbau entstand – warum gerade hier? Nahe längst erloschenen Vulkanen dann Binbirkilise – Tausendundeine Kirche – wieviel ist geblieben?

9. Tag (Sa): Konya oder Was ist Mystik?

In der Metropole Konya walten noch immer frommer Geist und die Farbe Türkis: Das Grabmonument des grossen Mystikers Mevlana Rumi gehört zu den meistbesuchten Kultstätten der Türkei. Im Archäologischen Museum erleben wir das römische Iconium. 1 Übernachtung in Konya

10. Tag (So): Güle Güle!

Vormittags Flug von Konya über Istanbul nach Zürich.

Konzept und Leitung

Stephan Sievers

Kunstgeschichte

Antike, frühes Mittelalter und klassische Moderne bilden die inhaltlichen Pole seiner Reisen und Vorträge. Immer auf der leidenschaftlichen Suche nach dem Wesen der Kunst, heisst er Mitreisende gerne willkommen, die Lust an Dramaturgie mit schönen Spaziergängen und Gaumenfreuden verbinden möchten.

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Reisedatum

18.09.2026 bis 27.09.2026

Dauer

10 Tage

Preis

ab/bis Zürich

CHF 3980.–

Einzelzimmerzuschlag

CHF 660.–

Mindest-Teilnehmerzahl

14, maximal 25

Leistungen

  • Flug Zürich – Ankara / Konya – Zürich
  • Bequemer Reisebus
  • Gute Mittelklassehotels, 1 Nacht in einfacherem, aber bestmöglichem Hotel
  • Vollpension mit mehreren Spezialitätenessen
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

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