Jenseits von Troja
Kunst und Landschaft entlang der türkischen Ägäis
Assos, Pergamon, Sardes, Ephesos und Milet, grosse Namen Kleinasiens und bis heute historische Erlebnisorte der antiken Landschaften Thrakien, Ionien und Lydien. Griechische und römische Metropolen, unzählige Stationen des Neuen Testaments, und wer nicht alles hier war: Paulus, der Evangelist Johannes, Thales, die Gottesmutter und Alexander der Grosse, der in Troja dem mythischen Helden Achill splitternackt die Ehre erwies! Und überall elegische Landschaften, blaues Meer und köstliche türkische Küche – Hoş geldiniz!
REISEPROGRAMM
1. Tag (Mi): Willkommen in Thrakien!
Flug von Zürich nach Istanbul und Weiterfahrt nach Edirne, das antike Adrianopolis an der bulgarischen Grenze. 2 Übernachtungen in Edirne.
2. Tag (Do): Liebling der Sultane
Edirnes Gebetshäuser erzählen vom Werden der osmanischen Moschee: im Mittelpunkt die Selimiye, Sinans Meisterwerk genialer Raumgestaltung. Die Flussauen rund um die Stadt laden zum Spaziergang ein, am Horizont die weiss strahlende Medizinschule Sultan Beyazits.
3. Tag (Fr): Ein Tourist aus Pella
Überquerung der Dardanellen von Europa nach Asien und Besuch von Troja inmitten endloser Olivenhaine: Mythos und Archäologie ringen zäh um die Wahrheit, Hektor, Achill, Paris und Helena sind abwesend anwesend. 2 Übernachtungen bei Assos.
4. Tag (Sa): Landschaft ohne Zeit
Perlen der Troas: In Assos beim Athena-Tempel der Blick auf die Insel der Sappho, in Alexandria Troas Einblicke in die altrömische Kunstindustrie und das ganze Blau der Ägäis auf einer kleinen Wanderung zum Herakles-Heiligtum.
5. Tag (So): Von glücklicher Herrschaft
Pergamon! Meisterwerk antiker Urbanistik und spektakuläre Lage am steilen Andesit-Kegel mit Theater, Hadrianstempel und byzantinischer Riesenkirche. Nachmittags lockt die Altstadt von Bergama mit Markt und Hammam. 1 Übernachtung in Bergama.
6. Tag (Mo): Überquerst du den Halys…
Die einst luxuriöse Heilstätte des Asklepeions von Pergamon ist heute ein Ort botanischer Beschaulichkeit, darin wir wandeln und genesen. Fahrt nach Sardes, ehemals Residenz des lydischen Königs Krösus, was blieb, sind römische Tempel, Markthäuser und ein Fitnesscenter. 1 Übernachtung in Pamukkale.
7. Tag (Di): Baumwollburg und Venuskult
Die berühmten Sinterterrassen von Pamukkale und Hierapolis: bei Sonnenschein ein blendendes Erlebnis in Weiss! Wir wandern über die stimmungsvolle Nekropole zur Stadt hinein: Was sprudelt da? Der Eingang zur Unterwelt? Aphrodisias war die strahlende Metropole der antiken Marmorkunst, der grosse Kenan Erim legte sie uns zu Füssen. 3 Übernachtungen auf einem Weingut bei Ephesos.
8. Tag (Mi): Heraklits Revier
Die Megacity der östlichen Antike: Ephesos! Ein Stelldichein grosser Namen, Bibliothek, Hafen, Theater und Maria als konzilerprobte Gottesmutter! Wo einst ein Siebtes Weltwunder stand, wandeln wir durch die spätantike Johannesbasilika: Gleichzeitig entstanden die Hagia Sophia und San Vitale in Ravenna – Zufall?
9. Tag (Do): Ionien gleich Yunanistan?
Priene gehört zu den suggestivsten Ruinenstädten der Welt, nicht nur wegen des grandiosen Blicks auf die Mäanderebene! An Milet vorbei geht’s zum megalomanen Apollontempel von Didyma: Übertrifft das Pergamon? Am weltabgeschiedenen Bafasee gibt’s hellenistische Steine und feinste anatolische Landküche!
10. Tag (Fr): Güle Güle!
Fahrt nach Izmir und Rückflug nach Zürich.
Konzept und Leitung
Stephan Sievers
Kunstgeschichte
Antike, frühes Mittelalter und klassische Moderne bilden die inhaltlichen Pole seiner Reisen und Vorträge. Immer auf der leidenschaftlichen Suche nach dem Wesen der Kunst, heisst er Mitreisende gerne willkommen, die Lust an Dramaturgie mit schönen Spaziergängen und Gaumenfreuden verbinden möchten.
MEHR LESENReisedatum
22.04.2026 bis 01.05.2026
Dauer
10 Tage
Preis
ab/bis Zürich
CHF 3550.–
Einzelzimmerzuschlag
CHF 440.–
Mindest-Teilnehmerzahl
14, maximal 25
Leistungen
- Flug Zürich – Istanbul / Izmir – Zürich
- Bequemer Reisebus
- Alle Eintritte und Besichtigungen
- Gute Mittelklassehotels
- Vollpension mit mehreren Spezialitätenessen
- Klimaneutral durch CO2-Kompensation