Im Reich der Langobarden

Spätantike und Mittelalter – von der Lombardei bis ins Friaul

Abseits der grossen Touristenpfade verstecken sich in Oberitalien unbekannte Schätze. Im Mittelpunkt unserer Reise steht die unruhige Zeit der sog. Völkerwanderung. Namen aus der Nibelungensage wie Etzel (Attila) und Dietrich von Bern (Theoderich der Grosse) stehen am Anfang dieser Phase, Karl der Grosse und Desiderius, König der Langobarden, machen den Schluss. Und mittendrin treffen wir auf die schillernde Figur der Theodolinde in Monza, mit der legendären Eisernen Krone. Kommen Sie mit in eine unbekannte Welt voll grandioser Schätze!

REISEPROGRAMM

1. Tag (So): Auf dem Weg ins Valpolicella
Wir fahren nach Norditalien und besuchen unterwegs Castelseprio mit der Kirche Santa Maria foris Portas (UNESCO), deren rätselhafte Fresken zu den bedeutendsten Werken frühmittelalterlicher Malerei Europas zählen. Anschliessend lassen wir den Tag bei einer Weindegustation und einem gemeinsamen Abendessen auf einem Weingut ausklingen. 1 Übernachtung in Dossobuono di Villafranca.

2. Tag (Mo): Verona und Tiepolo in Udine
Am Vormittag entdecken wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Veronas, darunter die Arena, die Gräber der Scaliger und die romanische Kirche San Zeno mit ihrem berühmten Bronzeportal. Anschliessend fahren wir nach Udine. Im erzbischöflichen Palast bewundern wir die eindrucksvollen Fresken Giambattista Tiepolos, bevor wir die Lagunenstadt Grado erreichen. 4 Übernachtungen in Grado.

3. Tag (Di): Aquileia – Römisches Erbe
Aquileia war einst eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches. Die frühchristliche Basilika mit ihren grossartigen Bodenmosaiken, das archäologische Museum und die Ausgrabungen vermitteln eindrucksvoll den Übergang von der römischen Antike zum frühen Christentum und zählen zum UNESCO-Welterbe.

4. Tag (Mi): Cividale – Hauptstadt der Langobarden
Cividale war die erste Hauptstadt des langobardischen Herzogtums Friaul. Der Tempietto Longobardo mit seinen einzigartigen Stuckfiguren gehört zu den bedeutendsten Bauwerken dieser Zeit und ist Teil des UNESCO-Welterbes. Im Museo Cristiano begegnen wir dem berühmten Ratchis-Altar und weiteren Meisterwerken langobardischer Kunst.

5. Tag (Do): Lagunenstadt Grado
Grado verbindet mediterranes Flair mit frühchristlicher Geschichte. Wir erkunden die stimmungsvolle Altstadt mit ihren Kirchen und dem Baptisterium aus dem 6. Jahrhundert. Am Nachmittag unternehmen wir eine Schifffahrt durch die einzigartige Lagunenlandschaft und erleben Grado vom Wasser aus.

6. Tag (Fr): Machtzentrum der Langobarden
Auf unserem Rückweg besuchen wir Brescia, eine der bedeutendsten Städte des langobardischen Reiches. Römische Ruinen, der Klosterkomplex Santa Giulia und das berühmte Kreuz des Desiderius machen die Stadt zu einem der wichtigsten Zeugnisse langobardischer Geschichte in Italien. 1 Übernachtung in Brescia.

7. Tag (Sa): Monza und die Eiserne Krone
Zum Abschluss führt uns die Reise nach Monza. Im Dom begegnen wir der legendären Eisernen Krone der Langobarden sowie einem der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Nach einem Rundgang durch die malerische Altstadt treten wir die Rückreise in die Schweiz an.

Konzept und Leitung

Matthias Egert

Kunstgeschichte, Literatur

Kunst und Geschichte lassen sein Herz höherschlagen. An Erwachsenenkursen und Kunstreisen kommt sein drittes Studienfach, die Kunstgeschichte, zum Tragen. Reisen mit ihm sind sinnliche Entdeckungen, bei denen auch Land und Leute, Essen und Lebensfreude zum Zug kommen.

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Reisedatum

11.04.2027 bis 17.04.2027

Dauer

7 Tage

Preis

ab/bis Zürich

CHF 3080.–

Einzelzimmerzuschlag

CHF 370.–

Mindest-Teilnehmerzahl

12, maximal 25

Leistungen

  • Bequemer Reisebus ab/bis Zürich
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Gute Mittelklassehotels inkl. Frühstück
  • Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

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