Côte d'Azur
Antike und moderne Kunst an Côte d’Azur und Provence
Mit Licht, Farbe und Landschaft zog der Süden Frankreichs unzählige Künstler der Moderne an, hier zu sein, zu lieben und zu arbeiten: Nizza, Antibes und Vence boten Matisse, Chagall, Picasso, Nicolas de Staël, Yves Klein und Renoir mediterrane Sujets und Atelier des Lebens zugleich. Die verschlosseneren Genies Cézanne und van Gogh bevorzugten die herben Naturkulissen des provençalischen Hinterlandes um Aix und Arles. Überall in dieser ehemaligen «Gallia Narbonensis» finden sich darüber hinaus gut erhaltene Monumente antik-römischer Baukunst und bilden einen spannenden und inspirierenden Kontrast zur modernen Kunst nahebei.
REISEPROGRAMM
1. Tag (Mo): Bienvenus au Midi!
Linienflug Zürich-Nizza. Vor dem Hotelbezug in Nizza besuchen wir Auguste Renoirs Anwesen im Olivenhain bei Cagnes mit Atelier und feinfühligen Familienportraits. 5 Übernachtungen (zentral) in Nizza.
2. Tag (Di): Nikaia und das Blau an sich
Vom Burgberg aus streifen wir durch Nizzas schöne Altstadt und erleben Yves Klein und Niki de Saint-Phalle im MAMAC. Auf dem Cimiez erkunden wir das Matisse-Museum und gleich gegenüber die römische Arena.
3. Tag (Mi): Charme und Präzision
In der Fondation Maeght beim mittelalterlichen Adlernest von Saint-Paul de Vence vereinen sich mediterrane Natur und erlesene Abstraktionen zum Gesamtkunstwerk. Henri Matisses Rosenkranzkapelle in Vence besticht durch den Kontrast von ätherischer Farbe und schroffem Schwarz-Weiss.
4. Tag (Do): Am Cap Ferrat
Wunderschöner Küstenspaziergang von St. Jean nach Beaulieu, wo wir in der Villa Kerylos antik-griechische Lebensart als modernen Spleen erleben. Im nahen Villefranche-sur-Mer lebte Jean Cocteau erotische Träume und bemalte mit genialem Schwung eine Fischerkapelle.
5. Tag (Fr): Canticum Canticorum
Im Chagall-Museum zeigt der Künstler, wie sich biblische Stoffe in reinste Poesie der Farben verwandeln. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung in Nizza, z.B. für einen Bummel entlang der Promenade des Anglais.
6. Tag (Sa): Licht und Irrlicht
Im Musée Picasso von Antibes begegnen uns die künstlerischen Schicksalswege von Pablo Picasso und Nicolas de Staël. Nahe Aix-en-Provence kommen wir im Atelier dem schöpferischen Werkprozess Paul Cézannes ganz nahe. 3 Übernachtungen in Arles (zentral).
7. Tag (So): Eine Stadt wie ein Roman
In der Fondation Vincent van Gogh wird das südfranzösische Schicksal des genialen Niederländers eindringlich nachvollziehbar. In Arles Altstadt bieten das römische Amphitheater und die romanische Kathedrale Saint-Trophime historisches Weltkino mit Wallungswert.
8. Tag (Mo): Romanitas pur
Ausflug zum überaus eindrucksvollen Aquädukt des Pont du Gard: römische Ingenieursbaukunst in spektakulärer Naturkulisse! In der charmanten Provinzhauptstadt Nîmes erkunden wir das einstmals prächtige römische Zentrum um den Tempel der maison carrée.
9. Tag (Di): Bernard versus Pablo
Auf dem Weg zurück nach Nizza: die archaisch anmutende Zisterzienser-Abtei von Le Thoronet und Picassos herausfordernde Ausmalung der Kapelle von Vallauris – welch ein Kontrast! Am frühen Abend Flug von Nizza nach Zürich.
Konzept und Leitung
Stephan Sievers
Kunstgeschichte
Antike, frühes Mittelalter und klassische Moderne bilden die inhaltlichen Pole seiner Reisen und Vorträge. Immer auf der leidenschaftlichen Suche nach dem Wesen der Kunst, heisst er Mitreisende gerne willkommen, die Lust an Dramaturgie mit schönen Spaziergängen und Gaumenfreuden verbinden möchten.
MEHR LESENReisedatum
19.10.2026 bis 27.10.2026
Dauer
9 Tage
Preis
ab/bis Zürich
CHF 3790.–
Einzelzimmerzuschlag
CHF 490.–
Mindest-Teilnehmerzahl
12, maximal 20
Leistungen
- Flug Zürich – Nizza – Zürich
- Bequemer Reisebus
- alle Eintritte und Besichtigungen
- Gute Mittelklassehotels inkl. Frühstück
- 4 Hauptmahlzeiten
- Klimaneutral durch CO2-Kompensation
In Zusammenarbeit mit