Anselm Kiefer und Vincent van Gogh

Van Goghs Einfluss auf Anselm Kiefers Werk

Schon mit 17 erhielt Anselm Kiefer entscheidende Impulse durch das expressive Werk von Vincent van Gogh. Seither inspiriert der niederländische Maler Kiefer in seinem Schaffen, das ein ganzes Spektrum aus Malerei, Skulpturen und Installationen umfasst. Auf unserer Reise nach Südfrankreich spüren wir in «La Ribaute», Kiefers ehemaligem Anwesen, sowie an weiteren, für beide Künstler wesentlichen Orten diesem Einfluss nach. Und auch ein Abstecher in die französische Kunstmetropole darf nicht fehlen.

REISEPROGRAMM

1. Tag (Di): Mit dem Zug nach Paris

Nach unserer Ankunft im lebendigen Marais-Viertel dieser Kunstmetropole begeben wir uns zum Musée d’Orsay, wo wir uns mit Leben und Werk Vincent van Goghs auseinandersetzen. Nach einer Pause im Café besuchen wir das Panthéon. Die einstige Kirche wurde 1791 zur Gedenkstätte. In ihrer Krypta ruhen zahlreiche historische Persönlichkeiten Frankreichs. Besonders eindrücklich sind die sechs Installationen von Anselm Kiefer, die seit 2020 den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet sind. 2 Übernachtungen in Paris.

2. Tag (Mi): Van Goghs letzte Spuren

Am Vormittag folgen wir van Goghs Spuren nach Montmartre, wo er für viele seiner Werke Inspiration suchte und fand. Anschliessend besuchen wir im Marais die Galerie Thaddaeus Ropac, die eng mit dem Werk Kiefers verbunden ist. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Auvers-sur-Oise, wo van Gogh die letzten 70 Tage seines Lebens verbrachte und zahlreiche Gemälde schuf. Wir besuchen die Kirche, die Weizenfelder, die Auberge Ravoux und die Grabmäler von Theo und Vincent van Gogh.

3. Tag (Do): Zum Licht des Südens

Wir fahren in die Provence, nach Arles, wo van Gogh 1888 das Licht des Südens suchte. Dort besuchen wir zentrale Orte seines künstlerischen Lebens, darunter die Nekropole «Les Alyscamps». Ein Spaziergang durch die Altstadt rundet den Tag ab.  3 Übernachtungen in Arles.

4. Tag (Fr): Arles und van Gogh

Wir besuchen die Fondation Vincent van Gogh, die zeitgenössische Positionen mit van Goghs Werk verbindet. Voraussichtlich wird uns Bice Curiger, Stiftungsrätin, über die Entstehung berichten. Am Nachmittag folgt die Espace van Gogh – das ehemalige Hospital, in dem van Gogh behandelt wurde. Der Hof, heute fast unverändert, diente ihm als Motiv für bekannte Werke.

5. Tag (Sa): Anselm Kiefers Kunstlabor

Höhepunkt der Reise ist der Besuch von «La Ribaute», Anselm Kiefers gigantischem Kunstareal in Barjac. Auf dem 40 Hektar grossen Gelände erleben wir monumentale Installationen, unterirdische Räume und künstlerische Denkmodelle. Zitate Kiefers und anderer Autoren begleiten uns durch dieses faszinierende «Labor».

6. Tag (So): Nach Aix-en-Provence

Auf dem Weg durch den Luberon-Nationalpark nach Aix-en-Provence besuchen wir in einem der ältesten Weinbau-Gebiete Frankreichs Château la Coste, ein Weingut mit beeindruckender Symbiose aus Natur, Architektur und Kunst. Skulpturen u. a. von Louise Bourgeois und Richard Serra oder Damien Hirst sind hier ausgestellt. In den Galerien der Architekten Tadao Ando, Jean Nouvel, Frank O. Gehry und Renzo Piano werden ebenfalls Skulpturen, Gemälde und Photographien ausgestellt. 2 Übernachtungen in Aix-en-Provence.

7. Tag (Mo): Ein Tag mit Paul Cézanne

Der heutige Tag ist Paul Cézanne gewidmet. In Aix sehen wir die Bastide de Jas de Bouffan, sein Elternhaus, in dem er bedeutende Werke schuf. Am Nachmittag besuchen wir in Saint-Rémy das Kloster Saint-Paul-de-Mausole – ein zentraler Ort für van Gogh, der hier u. a. die «Sternennacht» malte. Diese inspirierte Kiefer zu eigenen Arbeiten.

8. Tag (Di): Rückreise

Reich an Impressionen, Erfahrungen und mit Sicherheit inspirierendem Gedankenaustausch kehren wir heute vom Süden des Hexagons in die Schweiz nach Zürich zurück.

Konzept und Leitung

Dr. phil. Kerstin Bitar

Romanistin, Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin

Dr. Kerstin Bitar ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf französisch- und deutschsprachiger Kunstkritik. Sie betreut seit 2019 die Sammlung Rosengart Luzern, ist Kunstvermittlerin in Zürich und Basel und stellv. Vorsitzende der Wilhelm Hausenstein Gesellschaft.

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Reisedatum

02.06.2026 bis 09.06.2026

Dauer

8 Tage

Preis

ab/bis Zürich

CHF 4440.–

Einzelzimmerzuschlag

CHF 890.–

Mindest-Teilnehmerzahl

14, maximal 18

Leistungen

  • Zugfahrt Zürich – Paris – Arles / Aix-en-Provence – Zürich, in 1. Klasse, Basis Halbtax
  • Bequemer Reisebus und öffentliche Verkehrsmittel
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Ausgesuchte 4*-Hotels
  • Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

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