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Visionäre Schweiz

Reiseprogramm

visionäre schweiz

Künstler und Sinnsucher - von Helvetia beflügelt

Die spektakuläre Landschaft der Schweiz mit ihren grandiosen Gegensätzen von hochalpiner Bergwelt und mediterranem Flair hat viele Künstler und Sinnsucher inspiriert und zu aussergewöhnlichen Leistungen motiviert. Visionäres, Utopisches und Avantgardistisches hat sich mit kreativer Kraft entwickelt und ist zum Bestandteil europäischer Kulturgeschichte geworden.

1. Tag (Di): Inspiriert ins Engadin

Fahrt nach Bad Ragaz, wo ein kleiner Spaziergang durch den Skulpturenpark die künstlerische Gegenwart naturnah zur Anschauung bringt. Zugleich lassen wir Rainer Maria Rilke lyrisch aufleben, der hier kurte und dichtete. In Bad Pfäfers und der wildromantischen Taminaschlucht liessen sich schon Zwingli und Paracelsus von der Heilkraft des Wassers überzeugen. Nach dem Mittagshalt geht es nach Chur ins Kunstmuseum, wo wir die grossen Schweizer Künstler Angelica Kauffmann, Hodler, Segantini, Giacometti und Cuno Amiet mit wichtigen Werken bewundern können. Zuoz, das schönste Dorf im Oberengadin, wird zum komfortablen Nachtquartier gewählt.

2. Tag (Mi): Von Nietzsche bis Segantini

Der Vormittag beginnt mit einem Kirchgang. Der Farbzauber von Augusto Giacomettis Fensterbildern ist hinreissend! Durch schönste Berglandschaft fahren wir nach Sils-Maria, wo wir für zwei Nächte die Magie dieses Ortes verinnerlichen können. Nietzsches «Zarathustra» wird uns wortgewaltig dabei begleiten. Sowohl im Nietzsche-Haus als auch auf der Chasté versuchen wir seine ekstatische Weltanschauung zu verstehen. Ein Ausflug nach Maloja vergegenwärtigt uns Leben und Schaffen des grossen Bildkünstlers Giovanni Segantini. 2 Nächte in Sils-Maria.

3. Tag (Do): Die Giacomettis

Ein Ausflug führt uns nach St. Moritz ins Segantini-Museum. Im Rundbau wird das grosse Triptychon «Sein - Werden - Vergehen» die Genialität dieses Künstlers unter Beweis stellen. Am Nachmittag folgen wir den Spuren der Künstlerdynastie Giacometti im Bergell. Im Atelierhaus Albertos, im Museum Ciäsa Granda in Stampa und auf dem Friedhof in Borgonovo wird die heimatliche Ursprungskraft zeitlos grosser Werke deutlich. «Dieses kleine, von Bergen umschlossene Stücklein Landes ist für mich die Welt. Hier erhob meine Phantasie ihre Schwingen», sagt Giovanni Giacometti. In der Kirche San Giorgio leuchten die Glasfenster von Augusto Giacometti. Hoch hinauf geht es noch durch die alten Kastanienwälder in das verwunschene Dorf Soglio, wo im Palazzo Salis Rilke dichtend und Briefe schreibend weilte.

4. Tag (Fr): Zu Hermann Hesse ins Tessin

Wir verlassen die mystische Alpenwelt von Sils-Maria und fahren hinunter in südliche Gefilde. Auf dem Weg nach Ascona besuchen wir die Fondazione Hermann Hesse in Montagnola, wo der Schriftsteller von 1919 bis 1931 gelebt hat. Unser Ziel ist der Monte Verità, wo wir den traumhaften Blick über den Lago Maggiore geniessen und den «Berg der Wahrheit» mit seiner ehemaligen und einzigartigen Künstlerkolonie erkunden werden. In der «Casa Anatta» vergegenwärtigen wir uns die utopische Geschichte aussergewöhnlicher Sinnsucher und Lebensreformer. «Es ist der Ort, an dem unsere Stirn den Himmel berührt», schwärmte Ilse Gropius.
2 Übernachtungen auf dem Monte Verità.

5. Tag (Sa): Ascona und seine Künstler

Der geologisch nachgewiesene Kraftort lädt zu mannigfacher Erkundung ein. In der Casa Selma wird uns ein Film die Geschichte des Monte Verità mit der Vielfalt seiner künstlerisch innovativen und kreativen Menschen erschliessen. Was hier im frühen 20. Jahrhundert zum staunenswerten Ereignis wurde, bleibt immer noch als Aura der Einzigartigkeit erhalten. Am Nachmittag erleben wir im Museo Comunale d'Arte Moderna die Zusammenfassung künstlerischer Interpretationen dieser Monte Verità-Kolonie. Ein anderer Ausstellungsbereich ist Marianne von Werefkin, der grossen Künstlerin aus der «Blauen Reiter-Gruppe» gewidmet, die in Ascona bis zu ihrem Tod 1938 lebte.

6. Tag (So): Mythos, Visionen, Utopien

Es heisst Abschied nehmen von dieser Tour d’Horizon durch die Schweizer Kunst- und Kulturlandschaft. Das Erlebte möge uns weiterhin beschäftigen und begleiten. Von Ascona geht der Reiseweg über den Gotthard zurück nach Zürich.

konzept & Leitung:

Kristina Piwecki

Bildung und Weiterbildung gehören zum Grundkanon human-menschlicher Entwicklung. Und wie wird man diesem Anspruch am besten gerecht? Natürlich vorzugsweise auf die unterhaltsamste und vergnüglichste Art und Weise, dem Reisen. Wer seine Sicht auf die Welt intensivieren und verfeinern möchte und wer ein nettes Team zu schätzen weiss, der komme mit und lasse sich Neues zeigen. Schon Goethe hat es gewusst: «Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.»

6 Reisetage

29.09. - 04.10.2020 (Dienstag bis Sonntag)

PREISE

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 20

Fr.

Fr.

2390.–

150.–

Leistungen

  • Bequemer Reisebus ab/bis Zürich
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Gute Mittelklasshotels, Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
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