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Historische Stätten an der Seidenstrasse

historische stätten an der seidenstrasse

Mit Ausflug in die Ruinenstadt Pendschikent in Tadschikistan

Reiseprogramm

1. Tag (So): Flug nach Taschkent

Nach dem Linienflug via Istanbul ins Herz Asiens begeben wir uns durch die Alleen von Taschkent, der grössten Stadt Mittelasiens, zum Hotel und ruhen uns erst einmal aus. 1 Übernachtung in Taschkent.

2. Tag (Mo): Taschkent – Nukus

Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Besichtigung von Taschkent auf, deren russisch und sowjetisch geprägte Stadtanlage auch ihre jüngere Geschichte spiegelt. Wir sehen u. a. das Kunstmuseum, den Basar, eine Koranschule, Moscheen und das Kaffal Shashi Mausoleum. Abends Flug nach Nukus, 2 Übernachtungen.

3. Tag (Di): Avantgarde am Rande der Welt

In Nukus erwartet uns die ausgezeichnete Sammlung der russischen Avantgardekunst im Savitsky-Museum, die man in der Abgeschiedenheit der Wüste nicht vermuten würde. Am Nachmittag fahren wir zum jahrhundertelang genutzten Friedhof Mizdakh Khan.

4. Tag (Mi): Das Erbe des Kuschan-Reiches

Zentralasien war bereits in vorislamischer Zeit weltgeschichtlich bedeutend: Am Unterlauf des Amu-Darya besass das Weltreich der Kuschan eine Residenzstadt, deren anschauliche Ruinen wir in Toprak- und Ayaz-Kale inmitten der Wüste besichtigen. Ankunft in Chiwa. 2 Übernachtungen.

5. Tag (Do): Oasenstadt Chiwa

In der Altstadt von Chiwa findet sich die islamische Kultur aus der Zeit vor dem russischen Einfluss in einem einzigartigen architektonischen Ensemble zusammengefasst. Wir spazieren durch die malerischen Gassen der Stadt und besuchen Paläste, Moscheen, Heiligengräber und theologische Schulen – all jene Einrichtungen, die für eine islamische Stadt bis ins 19. Jahrhundert prägend waren. Gelegenheit, sich in der orientalischen Stadt auch selber umzusehen.

6. Tag (Fr): Durch die Wüste Kisil-Kum

Liebhaber der Wüste kommen heute auf ihre Kosten: Wir fahren auf uralten Handelswegen durch die Sandwüste der Kisil-Kum am Amu-Darja vorbei in die Oasenstadt Buchara, deren Name ebenso Geschichte wie Legende wachruft. 3 Übernachtungen in Buchara.

7. Tag (Sa): Islamische Architektur in Buchara

Die Oasenstadt Buchara spielte in allen Epochen und insbesondere für die Ausbreitung des Islams in Mittelasien eine zentrale Rolle. Entsprechend bedeutend sind die Zeugnisse islamischer Kultur, die sich sowohl an einzelnen Bauten als auch in der gesamten Anlage der Innenstadt zeigen. Wir bummeln über den Markt der Stadt, an dem sich die repräsentativsten Bauwerke aneinanderreihen: religiöse Monumente mit türkisenen Kuppeln, Minarette, Eingangsportale von Theologieschulen und vieles mehr.

8. Tag (So): Sommerpalast und Mausoleum

Im fruchtbaren Umland besuchen wir den Sommerpalast des letzten Herrschers von Buchara, ein Bau, dessen Architektur den Einfluss europäischer Architektur bereits spüren lässt. Dann zu etwas Spirituellerem: Buchara verdankt seine Bedeutung für den Islam und die Islamisierung Mittelasiens unter anderem dem Wirken des Mystikers Bahâ’ ad-Dîn Naqshband, dessen Grab und Ordenszentrum wir anschauen werden. Anschliessend Gelegenheit für eigene Entdeckungen.

9. – 10. Tag (Mo/Di): Monumente des Buddhismus

Nach einer längeren Fahrt Richtung Süden erreichen wir Termez, das nicht nur beachtliche Zeugnisse des Islam aufweist. In seiner nächsten Umgebung haben sich auch Monumente des Buddhismus aus der Zeit vor der vollständigen Islamisierung Mittelasiens erhalten, die auf die selbe Tradition dieser Weltreligion hinweisen wie die Buddha-Statuen von Bamyan in Afghanistan. Anhand dieser vielfältigen Denkmäler wird auch der kulturelle Reichtum Mittelasiens überhaupt deutlich, das keineswegs bloss Durchgangsregion war, sondern wo religiöse Bewegungen wie der Buddhismus oder der Islam originelle und eigenständige Entwicklungen erfuhren.
2 Übernachtungen in Termez.

11. Tag (Mi): Geburtsstadt Timurs: Shahr-e Sabs

Wir folgen den Wegen der indischen Handelsreisenden nach Shahr-e Sabs, der Geburtsstadt Timurs, die er nach seinem Aufstieg als Herrscher standesgemäss ausgestalten liess. Wir gewinnen einen Eindruck von seinem herrschaftlichen Anspruch bei der Besichtigung seines Palastes und des eindrücklichen Begräbniskomplexes. Landschaftlich reizvolle Fahrt über das Serafschan-Gebirge in die sagenumwobene Stadt Samarkand, wo wir 4 x übernachten.

12. Tag (Do): Timurs Erbe in Samarkand

Die höchste und letzte Blüte, welche Samarkand auch heute noch prägt und mit der es selbst Buchara übertraf, verdankt es einer epochalen Herrscherpersönlichkeit Mittelasiens, nämlich Timur, der sich hier ein Denkmal gesetzt hat. Der Hinterlassenschaft des Herrschers und Eroberers begegnen wir auf Schritt und Tritt: Ensembles religiöser Bauwerke, prächtige Plätze, sein mit prachtvollen Fayencen geschmücktes Mausoleum und vieles andere mehr.

13. Tag (Fr): Pendschikent, Tadschikistan

Ein Ausflug bringt uns erst zur Grenzstadt Jartepa, wo wir nach Tadschikistan einreisen. Auftakt der Besichtigungen ist das Rudaki-Museum, das dem Begründer der tadschikisch-persischen Literatur gewidmet ist. Nach einem Spaziergang durch den Basar erwarten uns die Ruinen der sogdischen Hauptstadt im alten Pendschikent. Da vorwiegend luftgetrocknete Lehmziegel als Baumaterial verwendet wurden, zeugen heute nur noch Grundmauern von der einstigen Bedeutung der Stadt, die im 8. Jh. verlassen wurde. Rückfahrt nach Samarkand.

14. Tag (Sa): Samarkand zum Zweiten

Ein weiterer Tag steht uns für die Erkundung des reichen architektonischen Erbes zur Verfügung.

15. Tag (So): Nach Taschkent

Rückfahrt nach Taschkent. Im Historischen Museum ­erhalten wir einen Überblick über vieles, was wir auf unserer Reise gesehen und gehört haben.
1 Übernachtung in Taschkent.

16. Tag (Mo): Abschied von Zentralasien

In der Nacht Abflug von Taschkent über Istanbul nach Zürich, wo wir am Vormittag ankommen.

Klingende Namen geschichtsträchtiger Orte wie Samarkand, Buchara und Chiwa lassen Bilder malerischer Oasenstädte inmitten der Wüste mit türkisenen Kuppeln und verschlungenen Basaren am Band der legendären Seidenstrasse wach werden - zu Recht! Unsere Reise führt uns aber auch zu archäologischen Stätten aus vorislamischer Zeit, die nach der Blütezeit des Handelsweges in Vergessenheit geraten und von der Wüste zurückerobert worden sind. Die Ruinen von Termez waren einst ein buddhistisches Zentrum der Kuschan-Kultur. Ein Ausflug ins Nachbarland Tadschikistan bringt uns zu den Überresten von Pendschikent, einst Hauptstadt eines sogdischen Fürstentums.

Aber eine Studienreise nach Zentralasien ist nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, denn Usbekistan ist viel mehr als bloss orientalische Legende. Das Land gilt aufgrund seines wirtschaftlichen Potentials und der starken Urbanisierung als einer der bedeutendsten mittelasiatischen Staaten. Seine Entwicklung seit dem Zerfall der Sowjetunion wird aufmerksam beobachtet.

16 Reisetage

04.10. - 19.10.2020 (Sonntag bis Montag)

Leistungen

  • Linienflug Zürich – Taschkent retour
  • Inlandflug Taschkent – Nukus
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Hotels der Mittelklasse, teilweise einfache aber gepflegte Hotels, Vollpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kopnensation

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Visum inkl. Einholung

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

Fr.

5480.–

750.–

60.–

konzept & leitung:

Dr. Sigrid Hodel-Hoenes

Neben dem Mittleren Osten begeisterte sie sich immer mehr auch für Westchina und Zentralasien. Der Kultur- und Religionsaustausch der antiken und islamischen Welt entlang der Seidenstrasse regte sie zu tiefergehenden Studien und eigenen Erkundungsreisen an. Gern vermittelt sie Ihnen, wie sehr die Vergangenheit im Leben der Menschen trotz Modernisierung noch heute präsent ist.

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