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Byzantinische und Barocke Perlen

Byzantinische und barocke perlen

Europäische Kulturhauptstädte 2021: Novi Sad und Timişoara

So reichhaltig die Geschichte, so auch vielfältig ihre Spuren heute. Unsere Reise vermittelt Einblicke in das Grenzgebiet zwischen Ost und West, einst Schauplatz der Kämpfe zwischen europäischen Grossmächten und den Osmanen. Dazu gehören Novi Sad, die serbische Stadt an der Donau, Timişoara, das rumänische «Klein-Wien» und Belgrad, wo unsere Reise anfängt. Wir entdecken Orte und Kulturlandschaften, verwandt und doch verschieden. Im Spiegel ihrer Architektur und Kunst, in Begegnungen mit Menschen und einer spannungsreichen Gegenwart.

Reiseprogramm

1. Tag (So): Belgrad: erste Begegnung mit Serbien

Flug nach Belgrad. Begehrt, zerstört und wieder aufgebaut. Dieser Dreiklang zieht sich bis in die jüngste Geschichte der «weissen Stadt». Kein Wunder, bei dieser herrlichen Lage am Zusammenfluss von Sava und Donau. Unser Stadtrundgang gibt uns Einblicke in die pulsierende Metropole. Spannend wird unsere Spurensuche byzantinischer, osmanischer, habsburger und sozialistischer Vergangenheit. 2 Übernachtungen in Belgrad.

2. Tag (Mo): Belgrads Wahrzeichen

«Hügel zum Nachdenken», so nannten die Türken die Festung Kalemegdan. Hier, hoch über den Flüssen, erinnern Denkmäler an Serbiens wechselvolle Geschichte. Auf einer weiteren Erhebung, dem Vracar-Hügel, verbrannten einst die Osmanen die Reliquien des Hl. Sava. In der Folge bauten die Serben an dieser Stelle ihrem Nationalheiligen eine der grössten orthodoxen Kirchen der Welt. Wir bewundern die Schönheit ihrer Ikonen und lassen uns von ihrer Spiritualität inspirieren. Mit einem Spaziergang und Abendessen am Donauufer klingt unser Tag aus.

3. Tag (Di): Serbischer Barock

Auch in der europäischen Geschichte spielte Sremski Karlovci eine bedeutende Rolle. Hier wurde 1699 der Frieden von Karlowitz geschlossen. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das charmante Städtchen zum kulturellen und religiösen Mittelpunkt Serbiens. In der Nähe lockt die einzigartige Kulturlandschaft der Fruška Gora. In diesem bewaldeten Höhenzug verteilen sich 16 wunderschöne Klöster. Wir besichtigen Krušedol und Novo Hopovo und entdecken den serbischen Barock. Die köstlichsten regionalen Weine werden wir an den gemütlichen Abenden kosten. 2 Übernachtungen in Sremski Karlovci, mitten in der Welt vergangener Zeiten.

4. Tag (Mi): Das «Gibraltar an der Donau»

Auch in Novi Sad thront eine Festung über der Donau: Petrovaradin. Einst Bollwerk gegen die Osmanen, heute Heimat der Kunst. Sie beherbergt Künstlerateliers und Stadtmuseum. Die Galerie der Matica Srbska zeigt uns ein feines Panorama serbischer Kunst aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Die grosse Synagoge, das armenische Denkmal und Kirchen allen Glaubensrichtungen erinnern an die multiethnische Vergangenheit der Stadt. Wir erleben sie beim Flanieren in der Altstadt mit Gassen, weitläufigen Plätzen und Strassencafés.

5. Tag (Do): «Klein-Wien» und «Blumenstadt»

Bevor sie Teil Rumäniens wurde, gehörte Timişoara jahrhundertelang zum ungarischen Königreich, kurz zum Osmanischen Reich und bis Ende des Ersten Weltkrieges zur Habsburger Monarchie. Mit Protesten in Timişoara begann 1989 die neue Epoche Rumäniens. Spuren dieser Kulturgeschichte entdecken wir, geführt durch einen Architekturhistoriker, in der Altstadt. Reich ist auch die Musikgeschichte der Stadt. In deutscher Chortradition wurde hier bereits 1856 die «Deutsche Liedertafel» gegründet. Und 1871 der «Philharmonische Verein», mit dem Johannes Brahms und Béla Bartók als Solisten auftraten. Ein Konzertbesuch ist am Abend vorgesehen.
2 Übernachtungen in Timişoara.

6. Tag (Fr): Highlights der rumänischen Malerei

Morgens besichtigen wir die orthodoxe Kathedrale, ein byzantinisch-moldauisches Bauwerk und Kontrapunkt zu den Palästen im Sezessionsstil. Am Nachmittag steht das Kunstmuseum im barocken Palast mit Schätzen der rumänischen Malerei an. Dort erwartet uns das Lebenswerk des Malers Corneliu Baba (1906-1997), einer der grössten Maler Rumäniens, mit seinen expressiven Porträts. Anhand seiner Biografie tauchen wir beispielhaft in die rumänische Geschichte des 20. Jahrhunderts ein.

7. Tag (Sa): Rückflug nach Zürich

Am Vormittag bleibt Zeit für letzte Besichtigungen in Eigenregie, bevor wir uns von Rumänien verabschieden.

Dank ihren Eltern, die aus Serbien und Rumänien stammen, ist Ihre Reiseleiterin mit beiden Ländern bestens vertraut. Immer wieder war sie auch als Ethnologin in der Region unterwegs. Als Malerin fasziniert sie die darstellende Kunst und die reichen Kunstschätze. Die erfahrene Reiseleiterin freut sich darauf, Ihnen die oftmals verborgene Schönheit der Kulturlandschaften näher bringen zu können. Die bewegte Geschichte der Region wird durch ihren Erfahrungsschatz Tor zum Verständnis einer widerspruchsvollen Gegenwart.

konzept & Leitung:

Dr. Florica Marian

Leistungen

  • Flug Zürich - Belgrad / Timişoara - Zürich
  • Bequemer Reisebus und öffentliche Verkehrsmittel
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Gute Mittelklassehotels, Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

7 Reisetage

23.05. - 29.05.2021 (Sonntag bis Samstag)

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 20

Fr.

Fr.

1980.–

280.–

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