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Fürstenhöfe der Renaissance

fürstenhöfe der renaissance

Kunstwerke und Familiengeschichten im Herzland der Renaissance

Ob in Mantua, Ferrara, Pesaro oder Urbino - überall haben die Fürstenhöfe der Renaissance das Stadtbild geprägt. Bis heute erzählen erhabene Paläste, prachtvolle Kirchen und verträumte Gassen vom Schaffen und Wirken jener Epoche, die wie kaum eine andere von scharfen Gegensätzen geprägt war. Mal erscheint sie schillernd und skandalumwittert wie eine Lucrezia Borgia oder tugendhaft glorifiziert wie ein Federico da Montefeltro. Bei allen Intrigen und Skandalen hat die Renaissance jedoch durch ihre schöngeistige Ästhetik und ihre künstlerische Ausdrucksform bis heute Massstäbe gesetzt.

Reiseprogramm

1. Tag (So): Zu Romeo und Julia

Zugfahrt nach Verona. Nach einem Bummel in der Heimat von Romeo und Julia führt die Fahrt mit dem Bus weiter nach Ferrara, dem Stammsitz der Familie Este. Wir erkunden die Stadt auf einem ersten Spaziergang. 3 Übernachtungen in Ferrara.

2. Tag (Mo): Die Perle der Emilia Romagna

Ferrara liegt wie eine Perle inmitten der Emilia Romagna. Während das Castello Estense von den wehrhaften Anfangszeiten dieser bedeutenden Herzöge berichtet, illustrieren der Palazzo Schifanoia und der Palazzo dei Diamanti den Höhepunkt ihrer Macht in vollendeter Prachtentfaltung. Die Stadt als solche ist ebenfalls einen Besuch wert: Im Schatten der Herrschaftsgebäude ist noch viel vom Alltag jener Zeit zu sehen.

3. Tag (Di): Star der Renaissance: Isabella d'Este

Reizvoll liegt Mantua inmitten einer Seenlandschaft. Das kleine Städtchen der Familie Gonzaga erlebte seine Blütezeit unter der Fürstin Isabella d’Este – ein leuchtender Stern im Universum der Renaissance. Als Mäzenin verfügte sie keineswegs über unbegrenzte finanzielle Mittel. Vielmehr gelang es ihr durch Intelligenz und Bildung, namhafte Künstler wie Mantegna, Tizian oder Leonardo für sich zu gewinnen.

4. Tag (Mi): Auf den Spuren der Malatesta

Wer der dunklen Seite der Renaissance einen Namen geben möchte, kommt schnell auf die Malatesta. Vielleicht wollten sie mit der Pracht ihrer Gebäude über die Skandale und Verbrechen hinwegtäuschen? Auch jenseits des beeindruckenden Mausoleums der Familie verblüfft das touristische Rimini mit einer hübschen Altstadt. Das kleine Städtchen Verrucchio schmiegt sich sanft in die Hügel oberhalb des Marecchia Tales. Kaum zu glauben, dass der Stammsitz der Malatesta einst eine mächtige Festung und begehrtes Ziel innerhalb der typischen Machtkämpfe der Renaissance war. 3 Übernachtungen in einem Landhotel in Montemaggiore al Metauro, in der Nähe von Urbino.

5. Tag (Do): Ein Ideal wird profiliert:
Die Montefeltro in Urbino

Federico da Montefeltro aus Urbino verkörperte das unbestrittene Ideal eines Renaissancefürsten. Sein Regierungsstil war derart beliebt, dass er sich ohne Leibgarde in der Stadt bewegen konnte und sein Palazzo die Stadt zu umarmen scheint. Die Geburtsstadt von Raffael ist heute Sitz einer bedeutenden Universität und hat mehr Studenten als Einwohner! Urbino bietet mit der Pinakothek im Palazzo Ducale und der Cappella di San Giovanni Kunstgenuss der Superlative.

6. Tag (Fr): Pesaro, Fano und Olivenöl

Pesaros Geschäftigkeit hat eine lange Tradition. Wir besuchen u.a. den Palazzo Ducale sowie Rossinis Geburtshaus. Fano beeindruckt durch seine umfriedete Altstadt und einen Triumphbogen aus der Antike. Zudem lädt das Städtchen zum Flanieren und Verweilen ein. Wir beschliessen den Tag mit dem Besuch einer Ölmühle mit berauschender Aussicht.

7. Tag (Sa): Geistige Bildung in Padova

Wir verlassen die idyllischen Hügel der Marken und bewegen uns gegen Norden nach Padova. Universität, Marktplatz und Franziskanerkloster sind steinerne Repräsentanten der geistigen Bildung, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Fürsorge für die Schwächeren. Sie ermöglichten damals eine neuartige Gesellschaft, die der unseren in vielerlei Hinsicht ähnelt. Rückfahrt mit dem Zug in die Schweiz.

7 Reisetage

13.09. - 19.09.2020 (Sonntag bis Samstag)

Für sie als Romanistin, Kunsthistorikerin und Museumspädagogin ist Kultur nur dann verständlich, wenn sie in ihrer ganzen Vielfalt erlebt wird: Wenn Literatur der Geschichte eine Stimme verleiht, Architektur die zu Stein gewordenen Gedanken enthüllt, die Kunst unsere Seelenlandschaft zum Klingen bringt und Rezepte den Erfindungsreichtum der Einheimischen spiegeln. In Marinas Person verbinden sich fundierte Kenntnisse mit süditalienischem Temperament und Fröhlichkeit.

konzept & Leitung:

Marina Zucca

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

2250.–

250.–

Leistungen

  • Zugfahrt Zürich – Verona, Padua – Zürich
    1. Klasse, Basis Halbtax
  • Bequemer Bus, Eintritte und Besichtigungen
  • Ausgesuchte Mittelklassehotels, Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
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