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Neapel und Cilento - Campania Felix!

Campania felix!

Kunst und Lebenskunst am Golf von Neapel und Cilento

Glückliches Kampanien nannten die Römer das Land um den Vesuv: Eine grosse Kulturlandschaft lockt hier mit charismatischen Namen wie Pompeji, Oplontis, Capua, Amalfi und die Phlegräischen Felder - überall Naturschönheit, grosse Geschichte und Kunst im Überfluss; die unbezähmbare Hauptstadt «Napoli» entwickelt sich gerade zu einer Kulturmetropole Europas. Weiter südlich warten der Nationalpark des Cilento mit den unglaublichen Tempeln von Paestum auf oder die Philosophenstadt Velia. Wo, wenn nicht hier in Padula fände man den grössten Kreuzgang der Welt? Und immerfort ist’s ein Schmausen: Pizza, pommodori, mozzarella di bufala, kühl dazu die Träne Christi!

Reiseprogramm

1. Tag (Do): Villa Oplontis - Castellamare di Stabia

Am frühen Mittag Linienflug von Zürich nach Neapel. Besuch der antiken Kaiservilla von Oplontis mit eindrucksvollen Beispielen altrömischer Wandmalerei und Wohngestaltung. Weiterfahrt zum Hotel La Medusa. 6 Übernachtungen in Castellamare di Stabia.

2. Tag (Fr): Die Mütter von Capua

Im Museo Campano der altrömischen Metropole von Capua beeindrucken rätselhafte Mutterkult-Figuren aus Lava und elegante Skulptur aus der Zeit Kaiser Friedrichs II. Vom gewaltigen Amphitheater ging hier einst die Revolte des Spartacus aus – heute bietet sich ein Bio-Imbiss zum Mittag an.

3. Tag (Sa): Napoli - Antike und Gegenwart

In Kampaniens chaotisch schöner Metropole durchstreifen wir die Altstadt (UNESCO) und weisen manchen Weg zu verborgener Kunst. Im weltberühmten Nationalmuseum wird der römische Alltag in erotischen Fresken und farbensprühenden Mosaiken höchst lebendig. Wie wäre es dann mit einer pizza napoletana aus dem Steinofen oder einem caffè nocciolato beim Professore?

4. Tag (So): Pompeji - Castellamare di Stabia

Viel Zeit für Pompeji: Entlang der antiken Strassen erleben wir die Tempel, Thermen und Tavernen der «konservierten» Handelsstadt: Vieles wirkt hier wie gerade erst verlassen, so als könnte der Bäckermeister Terentius Neo jeden Moment um die Ecke biegen und die Getreidemühlen anwerfen. Später bummeln wir an der Hafenmeile von Castellamare di Stabia entlang und entdecken eine fast unbekannte römische Villa im Grünen.

5. Tag (Mo): Amalfi und der Kreuzgang des Paradieses

Eine tollkühne Strasse zwischen Himmel und Steilküste und dann Amalfi: Wie aus dem Märchenbuch des mediterranen Mittelalters empfängt uns die Stadt mit einem Kreuzgang des Paradieses: Der heilige Andreas und arabische Wissenschaft schufen hier einen Ort vegetabiler Meditation. In Ravello durchweht der Geist Wagners die stillen Gassen: Kathedrale und spleenige Gärten hoch überm Meer lassen keine Nüchternheit zu!

6. Tag (Di): Das Erbe der Langobarden

Im Hinterland wartet das alte Herzogtum von Benevent mit komplexer Baukunst der Langobarden auf: Die Kirche von Santa Sofia ist UNESCO-Weltkulturerbe! Auf der Rückfahrt in die «Golfregion» machen wir Halt in Salerno: Hier wurde im Mittelalter Medizingeschichte geschrieben und die Kathedrale von San Matteo führt überraschend zum Gang nach Canossa. Schliesslich laden Altstadt und Palmenpromenade zum Spazieren ein.

7. Tag (Mi): Die dorischen Tempel von Paestum

Mit der Rotunde von Nocera betreten wir ein unerwartet schönes Raumzeichen byzantinischer Präsenz in Süditalien. Die grossartigen dorischen Tempel von Paestum offenbaren dann das paradoxe Weltbild der Griechen: mathematisch-kosmische Präzision und die Götter in Ketten. Zum Mittag lockt tagesfrische mozzarella di bufala und dann geht's ins Cilento: Unterwegs besuchen wir das Adlernest von Castellabate mit filmreifer Dorfpiazza.
3 Übernachtungen in San Marco di Castellabate.

8. Tag (Do): Der grösste Kreuzgang der Welt

Im ewiggrünen Nationalpark des Cilento erleben wir im Klosterkomplex von Padula den grössten Kreuzgang der Welt: ein wohl geordnetes Labyrinth aus Strenge, Frömmigkeit und Liebe zu Lapislazuli. Mittags antipasti aus unverfälscht südtalienischer Landküche. Zurück in San Marco: ein Bad im Pool oder Strandwanderung?

9. Tag (Fr): Philosophenstadt Velia

Hemingways Inspiration: Entlang der blühenden Cilentoküste mit ruhigen Fischerdörfern gelangen wir zur Ruinenstadt von Velia, einst Heimat der Philosphen um Parmenides und Zenon: Hier stellt sich im Klangschatten der Zikaden die Frage nach Sein oder Nichtsein. Antworten ergeben sich, wie schon von Aristoteles empfohlen, beim Spaziergang über die Agora; anschliessend Feines vom Agriturismo!

10. Tag (Sa): Heimreise

Abschied vom Cilento und Fahrt nach Neapel.
Nach-mittags Rückflug nach Zürich.

Preise

ab/bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

3180.–

530.–

10 Reisetage

10.09. - 19.09.2020 (Donnerstag bis Samstag)

Leistungen

  • Flüge Zürich - Neapel retour
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Bequemer Reisebus
  • Gute Mittelklassehotels
  • Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

«Expeditionen ins Ästhetische» nennt der Kunst-historiker Stephan Sievers seine Reisen. Antike, frühes Mittelalter und klassische Moderne bilden dabei die inhaltlichen Spannungspole, seine Vorträge setzen sich intensiv mit dem Ringen der Künstler um Vollendung auseinander. Immer auf der leidenschaftlichen Suche nach dem Wesen der Kunst,wünscht er sich Mitreisende, die Lust auf Dramaturgie mit schönen Spaziergängen und Gaumenfreuden verbinden möchten.

konzept & Leitung:

Stephan Sievers

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