Vielfalt der Königsstädte

Vielfalt der königsstädte

Jahreswechsel in Marrakesch

In den Königsstädten Marokkos spiegelt sich die kulturelle Vielfalt des Landes wider. Das heutige Stadtbild von Fès, bekannt duch die grösste erhaltene Altstadt der Welt, wurde durch die Meriniden geprägt. Mèknes und Rabat, die heutige Hauptstadt und Residenz des Königs, dienten den Alawiden als Hauptstädte. Marrakesch, am Fusse des Hohen Atlas, wurde von den Almoraviden gegründet und war auch das Zentrum der Almohaden und Saadier. Diese Herrscherdynastien hinterliessen ein reiches Erbe an prächtigen Bauten, was jeder der Städte einen eigenen, unverkennbaren Charakter verleiht.

Reiseprogramm

1. Tag (So): In die Königsstadt Fès

Flug über Casablanca nach Fes, wo wir am späten Abend ankommen. 3 Übernachtungen in Fès.

2. Tag (Mo): Die Wunder von Fès

Fès ist dank Kunst und Wissenschaft, verwurzelt im Glauben, ein geistiges Zentrum der arabischen Welt und bietet das intakte Bild einer mittelalterlichen Stadt. Lernen wir die islamischen Lehranstalten (Medresen), Suqs der Medina, das Gerberviertel, das Andalusier- und das Judenviertel kennen!

3. Tag (Di): Moulay-Idriss und Volubilis

Im Wallfahrtsort Moulay-Idriss wird das Grabmo- nument von Moulay Idriss, dem Begründer der ersten Dynastie, verehrt. Von Muslimen als heilig verehrt, durfte die Stadt von Ausländern bis weit ins 20. Jahrhundert nicht betreten werden. Dem guten Erhaltungszustand verdankt das römische Ruinenfeld von Volubilis die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Noch heute beeindrucken die Überreste der Basilika und die Mosaiken den Besucher.

4. Tag (Mi): Durch das Bab Mansour nach Mèknes

Fahrt in die Königsstadt Mèknes, wo wir durch das Bab Mansour, das grösste und schönste Stadttor Marokkos, die Medina betreten. Wir besichtigen die Suqs und die Koranschule Medersa Bou Inaniya (14. Jh.). Der Wesirpalast Dar Djamai stellt schönstes marokkanisches Kunsthandwerk aus. Weiterfahrt in die Hauptstadt Rabat. 1 Übernachtung.

5. Tag (Do): Vergangenheit und Gegenwart

In Rabat spazieren wir durch die Suqs der Medina und das monumentale Tor der Kasbah, ein Bei- spiel prächtiger Almohaden-Baukunst. Unvollendet geblieben sind das 44 m hohe Hassan-Minarett und die dazugehörige Moschee. Das Mausoleum von König Muhammed V. gilt als vorzügliches Beispiel moderner islamischer Architektur. Fahrt nach Casablanca, wo wir den Zug nach Marrakesch besteigen. Das neue Jahr begrüssen wir in der einmaligen Atmosphäre eines Stadtpalais in der Altstadt von Marrakesch.
4 Übernachtungen in Marrakesch.

6. Tag (Fr): Die rosarote Stadt - Marrakesch

Die vierte Königsstadt ist von einer gewaltigen Stadtmauer mit zahlreichen Toren umgeben. Wir streifen durch die Suqs der Medina und werfen einen Blick in die Medersa Ibn Youssef, besuchen das Wahrzeichen, das berühmte Koutoubiya-Minarett, die reich mit Stuck verzierten Saadiergräber und den hispano-maurischen Bahia-Palast.

7. Tag (Sa): Yves Saint Laurent, Schlangen-beschwörer und Geschichtenerzähler

Aber auch Europäer haben ihre Spuren hinterlassen. Wir besuchen das neue Museum Yves Saint Laurent und spazieren danach durch seinen geliebten «Jardin Majorelles». Gegen Abend erwacht einer der lebhaftesten Plätze Nordafrikas zum Leben. Wir lauschen auf der Djemma el Fna (UNESCO-Weltkulturerbe) den Geschichtenerzählern und beobachten die Schlangenbeschwörer, Tänzer und Gaukler.

8. Tag (So): Am Fusse des Hohen Atlas

Ein Ausflug bringt uns ins Ourika-Tal, das sich in die nördliche Flanke des Hohen Atlas hineinzieht. In die üppige Flora des Anima-Gartens sind die fantasievollen Skulpturen des Künstlers André Heller eingebettet. Anschliessend werden wir im «Paradis du Safran» erwartet, wo die Schweizerin Christine Ferrari eine kleine Oase mit Heilkräutern, Fruchtbäumen und einer biologischen Safran-Plantage erschaffen hat.

9. Tag (Mo): Abschied von Marokko

Am Vormittag bleibt noch Zeit für weitere Besichtigungen und Einkäufe im Souq. Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.

konzept & leitung:

Dr. Urs Gösken

Wer sich schon im Gymnasium autodidaktisch Arabisch beibringt, der kennt sein Studienziel wahrlich früh! Urs Gösken studierte Islamwissenschaften und war für das Rote Kreuze als Übersetzer für Arabisch und Persisch tätig. Kultur, Geschichte und Alltag vieler islamischer Länder sind ihm von längeren Aufenthalten in der Region bestens vertraut. Durch private Forschung und Lehrtätigkeit an den Universitäten Zürich und Bern bleibt er auch hier mit diesem Kulturraum eng verbunden. Sein umfassendes Wissen ermöglicht Ihnen tiefe Einblicke in Geschichte und Kultur aber auch die aktuelle Situation der bereisten Länder.

9 Reisetage

26.12.2021 - 03.01.2022 (Sonntag bis Montag)

Preise

ab/bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

3350.–

580.–

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