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Zur Wiege der Menschheit

zur wiege der menschheit

Auf abenteuerlichen Pfaden durch den Norden Kenias

Reiseprogramm

1.- 2. Tag (Fr/Sa): Nairobi: Großstadt mit Löwen

Flug nach Nairobi, wo wir gegen Abend ankommen. Am nächsten Morgen Spaziergang durch die Geschichte Nairobis. Am Nachmittag Pirschfahrt im Nairobi National Park, dem einzigen Wildpark am Rande einer Millionenstadt. 2 Übernachtungen in Nairobi.

3. Tag (So): Erste Begegnung mit dem Rift Valley

Wir verlassen Nairobi am Morgen und fahren den fruchtbaren Hügelzügen (Escarpment) des östlichen Rift entlang. Nach Naivasha Abzweigung Richtung Norden. Nach Nyahururu wird die Vegetation karger und wir fahren durch halb-trockene Gebiete. Ankunft in Maralal, dem Hauptort des Volkes der Samburu, am späteren Nachmittag. 1 Übernachtung.

4. Tag (Mo): Durch die Samburu Berge

Nach dem Frühstück windet sich unser Bus auf einer steinigen Piste gemütlich durch die Samburu Berge. Wir geniessen die imposanten Ausblicke ins Suguta Tal, Teil des Rift. Picknick unter einer Akazie. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Gasthaus bei South Horr. Zeit zum Entspannen und zum Austausch von Information. 1 Übernachtung.

5. Tag (Di): Zum Turkana See

Vor der Weiterfahrt spazieren wir durch South Horr, eine Oase der Samburu. Besuch der Schule und Gespräch mit Schulleiter. Auf einer recht guten Piste fahren wir auf einem Plateau hin zum Lake Turkana Wind Project, der grössten Windfarm südlich der Sahara. Kurz danach taucht der Turkanasee wie eine Fata Morgana hinter einer Bergkette auf. Picknick am See. Am früheren Nachmittag Ankunft in der Oasis Lodge in Loiyangalani. Zeit zum Ausruhen. Später Besuch des «Desert Museums» auf einer Klippe über dem See. 2 Übernachtungen.

6. Tag (Mi): Multikulturelles Loiyangalani

Am frühen Morgen freiwilliger Besuch von Felsmalereien ausserhalb des Dorfes. Nach dem Frühstück fahren wir an den See in das Dorf der El Molo, die vom Fischfang leben. Kurze Bootsfahrt zu den Heiligen Schreinen auf einer Insel. Auf der Rückkehr Besuch bei einer Rendille Siedlung. Am Nachmittag Spaziergang durch Loiyangalani. eine Oase bewohnt von verschiedenen nilotischen (Samburu, Turkana) und kuschitischen Völkern (El Molo, Rendille).

7. Tag (Do): Fahrt zur «Wiege der Menschheit»

Ganztägige Fahrt nach Koobi Fora. Wir verlassen Loi und den See auf einer steinigen Piste. Nach einer eindrücklichen Fahrt durch Stein- und Sandwüsten erreichen wir gegen Mittag das Karsa Gate, den Eingang zum Sibiloi Nationalpark. Picknick im Schatten der kleinen Kenya Wildlife Siedlung. Anschliessend Besuch des 20 Mio Jahre alten «versteinerten Waldes». Weiterfahrt durch menschenleere Hügel und Laggas (Trockenflüsse) bis nach Koobi Fora, der alten Forschungsstation von Richard Leakey am Turkanasee. 3 Übernachtungen.

8. Tag (Fr): Auf den Spuren unserer Vorfahren

Mit Hilfe von Replikas führt Sie Ihre Reiseleterin in die paläontologischen Funde und Ausgrabungen damals und heute ein und legt Ihnen die Entwicklung der Menschheit von den frühen Hominiden über die Spezie Homo bis zum Homo sapiens dar. Anschliessend Besuch des Koobi Fora Museums. Am Nachmittag geruhsamer Spaziergang auf einer 4 km langen Sandbank in den See hinaus.

9. Tag (Sa): Das nördlichste Dorf von Kenia

Tagesausflug nach Illeret, einem Dorf an der äthiopischen Grenze, bewohnt von Dassanach Nomaden. Besuch in einem typischen Anwesen. Wenn möglich Besuch des TBI (Turkana Basin Institute, geführt von der Leakey Familie). Mittagessen auf der Missionsstation von Pater Florian, der Ihnen sein Schulprojekt I.N.E.S. (Illeret Nomadic Educational System) für Nomadenkinder vorstellen und Ihnen von seiner Arbeit in diesem konfliktreichen Grenzgebiet erzählen wird. Späte Rückfahrt nach Koobi Fora.

10. Tag (So): Fahrt durchs Land der Gabbra

Ganztägige Fahrt nach Kalacha, einer kleinen Oase der Gabbra am Rande der Chalbi Wüste. Bevor wir das Karsa Gate erreichen, sehen wir uns drei 2 Mio Jahre alte Versteinerungen von Vorgängern unseres Krokodils, der Riesenschildkröte und eines Elefanten an. Die Fahrt führt durch Felsformationen, Wüstengegenden und Oasen. Picknick unter Palmen. In Kalacha wohnen wir in den Kalacha Villas (Rundhütten). Abendspaziergang zu einer kleinen Kirche, bekannt für ihre bezaubernden, äthiopischen Wandmalereien. 1 Übernachtung.

11. Tag (Mo): Salz oder Schnee? Die Chalbi Wüste

Eine Fahrt durch die Chalbi ist nur möglich, wenn die Salzschicht völlig trocken ist, was im Februar in der Regel der Fall ist. Ansonsten müssen wir die Wüste auf einer eher holperigen, aber landschaftlich ansprechenden Steinpiste umfahren. In Marsabit treffen wir auf den East-African Highway, der bis Addis Abeba führt und seit 4 Jahren geteert ist. Unterkunft in einem sympathischen Familienhotel. Am späteren Nachmittag Spaziergang durch die sich im Aufschwung befindende Stadt, bewohnt von einem bunten Völkergemisch. 1 Übernachtung.

12. Tag (Di): Zurück in die Zivilisation

Nach dem Frühstück attraktive Fahrt nach Archer’s Post. Kurz danach erreichen wir den Eingang zum Buffalo Springs Reservat, einem Teil des Samburu Ökosystems. Grosse Chancen, auf der Fahrt zu unserer Lodge Oryx, Grevy Zebras, Gerenuk, und Giraffen zu sehen. Lunch in der Lodge. Nachmittagspirschfahrt.
2 Übernachtungen.

13. Tag (Mi): Auf Safari

Freiwillige Pirschfahrt um 6 Uhr morgens. Pirschfahrten um 9 Uhr und um 15.30 Uhr. Daneben geniessen wir den Luxus und den Komfort unserer Lodge, die direkt am Fluss Ewaso Nyiro liegt, wo häufig Elefanten vorbeispazieren.

14. Tag (Do): Entlang des Mount Kenya

Rückfahrt nach Nairobi. Für 6 bis 7 Stunden fahren wir auf guten Strassen Richtung Süden am Fusse des Mount Kenya entlang. Mittagessen in Nanyuki am Äquator. Ankunft in Nairobi gegen Abend. 2 Übernachtungen.

15. Tag (Fr): Nationalmuseum und Künstler

Am Vormittag fahren wir zum Nationalmuseum, wo wir neben der Paläontologischen Ausstellung auch den Tresor mit den Originalfossilien, gefunden u.a.in Koobi Fora, besuchen werden. Anschliessend Besuch der Murumbi Collection, einer der ältesten pan-afrikanischen Galerien für traditionelle Kunst. Mittagessen in einem äthiopischen Restaurant. Am Nachmittag treffen wir uns mit kenianischen Künstlern in einem Zentrum für moderne Kunst. Gelegenheit zu Gesprächen, Diskussionen und natürlich Kauf.

16.-17. Tag (Sa/So): Elefanten und Karen Blixen

Wir fahren zum Elefantenwaisenhaus der Daphne Sheldrick und erfreuen uns an den Spässen der kleinen, verspielten Elefäntchen. Im Karen Blixen Coffee Shop geniessen wir einen Imbiss, um nachher als krönenden Abschluss die geschichtsträchtige Farm von Karen Blixen zu besuchen. Zurück zum Hotel und frühes Abendessen bevor wir zum Flughafen fahren. Rückflug in die Schweiz, wo wir am nächsten Morgen ankommen.

In den kargen Landschaften des wenig bereisten Norden Kenias begegnen wir Menschen, die ihre Traditionen als Nomaden und Fischer weitgehend beibehalten haben. Die persönlichen Kontakte unserer Reiseleiterin erlauben uns einzigartige Einblicke in Traditionen und Wertvorstellungen, aber auch Probleme, Konflikte und Überlebensstrategien der Bewohner der Region, die als «Wiege der Menschheit» gilt.

Aber auch die bereisten Landschaften sind überwältigend. Über endlos scheinende Hochplateaus fahren wir zum grössten Wüstensee der Welt - dem Turkanasee. In der Salzwüste Chalbi erinnert das Funkeln des weissen Salzes an Pulverschnee und über Pässe, von denen wir grandiose Ausblicke geniessen, erreichen wir üppige, grüne Oasen, die zur Rast einladen. Pirschfahrten zur berühmten Tierwelt Afrikas runden unsere Reise ab.

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Visum inkl. Einholung

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 15

Fr.

Fr.

Fr.

6590.–

680.–

70.–

17 Reisetage

23.07. - 08.08.2021 (Freitag bis Sonntag)

Leistungen

  • Flüge mit Swiss Zürich - Nairobi retour
  • Bequemer geländegängiger Bus
  • Eintritte, Nationalparkgebühren und Führungen
  • Gute Erstklass- und Mittelklassehotels, 2 Nächte einfacheres Hotel, 4 Nächte in einfachen Unterkünften mit Gemeinschaftsduschen/WC
  • Vollpension (teilweise Picknick)
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

konzept & Leitung:

Dr. Therese Schärer

Frau Dr. Therese Schärer ist Historikerin und Sozialwissenschaftlerin. Sie hat an der Universität Zürich in afrikanischer Geschichte promoviert. Seit über 30 Jahren lebt und unterrichtet sie in Kenia und kennt Land und Leute aus langjähriger, persönlicher Erfahrung. Den Nordosten bereist Frau Schärer seit den 90er Jahren - privat und mit Gruppen. Ihre Spezialinteressen gelten den Kulturen und der Zukunft der nomadisierenden Völker dieser Gegend sowie der Entwicklung der Menschheit von den ersten Hominiden bis zum Homo sapiens.

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