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Japan zur Kirschblüte

japan zur kirschblüte

Japans Geschichte und Kultur, mit Besuch des Frühlingsfestes in Takayama

Reiseprogramm

1.-2.Tag (Fr/Sa): Aufbruch nach Osten

Flug via Frankfurt und Haneda nach Nagasaki, einer der wichtigsten Städte für den frühen Kontakt zwischen dem Westen und dem Osten. 2 Übernachtungen.

3. Tag (So): Kontakt zwischen Ost und West

Wir beschäftigen uns mit den Zeugnissen des Kontaktes Japans mit dem Ausland. Neben der Halbinsel Dejima – dem einzigen Ort, wo die Europäer während der Phase der Isolation anlegen durften – werden wir einige Kirchen und religiöse Stätten des frühen Christentums in Japan besichtigen. In einem konfuzianischen Tempel wird uns dagegen der Einfluss des Nachbars China bewusst.

4. Tag (Mo): Moderne und Tradition

Durch die morgendliche Besichtigung Meiji-zeitlicher Fabriken kommen wir in der Moderne Japans an. Mit dem Bus reisen wir am Nachmittag nach Beppu weiter, wo wir uns in den berühmten heissen Bädern Japans – den Onsen – entspannen werden, bis wir abends auf der Fähre nach Osaka einchecken. Durch diese alternative Reisemöglichkeit wird uns die Geographie der Inseln, die Japan ausmachen, so richtig vor Augen geführt. Übernachtung in 2-Bett Kabine auf der Fähre.

5. Tag (Di): Osakas Kontraste

Nach Ankunft in Osaka werden wir uns im Vorort Sakai anhand der Kofun-Gräber (UNESCO-Weltkultur-erbe) mit der vorbuddhistischen Geschichte Japans auseinandersetzen. Ein Spaziergang durch den schillernden Dotonbori-Distrikt mit seinen Leuchtreklamen und Einkaufszentren holt uns in die Gegenwart zurück. In Ikaruga besuchen wir den Tempel Horyu-ji, auf dessen Gelände die ältesten Holzbauten der Welt stehen. Gegen Abend erreichen wir Nara. 2 Übernachtungen.

6. Tag (Mi): Ursprung des Buddhismus in Japan

Nara war die erste Hauptstadt nach der Einführung des Buddhismus aus Korea im 6. Jh. Dementsprechend werden wir hier in die Welt der buddhistischen Tempel eintauchen können und uns den grössten bronzenen Buddha der Welt ansehen, der aus dem 8. Jh. erhalten geblieben ist.

7. Tag (Do): Heiliger Berg Koya San

Per Bus geht es auf den Koya-San hinauf, einen der wichtigsten Orte des Shingon-Buddhismus. Während unserer Übernachtung in einem der Tempel werden wir uns aus nächster Nähe mit dieser Religion auseinandersetzen und an einer Zeremonie in den frühen Morgenstunden teilnehmen können.
1 Übernachtung im Tempel in einfachem Zimmer auf Tatami-Matten.

8. Tag (Fr): Das Paradies auf Erden

Frühmorgens erleben wir die buddhistische Zeremonie im Tempel. Auf der Fahrt nach Kyoto werden wir einen Zwischenhalt in der kleinen Ortschaft Uji einlegen, wo wir zu einer traditionellen Teezeremonie erwartet werden. Dieses Dorf ist nicht nur für seinen Grüntee, sondern auch für den Byodo-in, einen Tempel der das Reine Land symbolisiert, berühmt. Für dieses Paradies auf Erden lassen wir uns genügend Zeit, bevor wir in die ehemalige Hauptstadt Kyoto weiterreisen.
3 Übernachtungen in Kyoto.

9.-10. Tag (Sa/So): Die kulturelle Hauptstadt

Das Wochenende werden wir in der ehemaligen Kaiserstadt Kyoto verbringen, der kulturell wohl reichsten Stadt Japans. Wir werden uns für die verschiedensten Entdeckungen viel Zeit lassen und dabei einige der bekanntesten Highlights Japans besichtigen. Der Goldene Tempel (Kinkaku-ji), die Halle der 1000 Bodhisattvas (Sanjusangen-do), der unergründliche Zen-Garten des Ryoan-ji, der herrliche Blick vom Kiyomizu-dera oder auch die Burg Nijo-jo mit ihrem berühmten Nachtigallen-Flur sind nur ein paar dieser Höhepunkte, die wir über zwei Tage verteilt kennenlernen.

11. Tag (Mo): Die Idylle der Bergwelt

Unsere Weiterreise führt uns in die Berge Japans. Im kleinen, noch recht traditionellen Örtchen Takayama werden wir uns den Dorfkern mit seiner historischen Einkaufsstrasse ansehen, wo man neben hervorragendem Sake auch einige der besten Miso-Pasten Japans kaufen kann. Daneben werden wir die besterhaltene Stadthalter-Residenz Japans besuchen und haben Gelegenheit, im heissen Wasser eines Onsen zu entspannen. 2 Übernachtungen in Takayama.

12. Tag (Di): Das Frühlingsfest Matsuri

Morgens besuchen wir die historische Altstadt von Takayama mit ihren traditionellen Gebäuden. Am Nachmittag erleben wir das Frühlingsfest. Prächtig geschmückte Zeremoniewagen, die mit mechanischen Puppen, den sogenannten Karakuri Ningyo, bestückt sind, werden durch die Strassen der Stadt gefahren – ein einmaliges Erlebnis. Auf Wunsch lassen wir den Tag mit einem entspannenden Besuch in einem traditionellen Onsen ausklingen.

13. Tag (Mi): Die Rabenburg und Ukiyo-e

Heute verlassen wir die Bergwelt und reisen in die Stadt Matsumoto, die für ihre mächtige Burg bekannt ist. Aufgrund ihrer dunklen Farbe wird sie auch «Rabenburg» genannt. In einem Museum werden wir in die Kunst der japanischen Holzschnitte, Ukiyo-e, eingeführt. Weiterreise nach Tokyo, wo wir gegen Abend ankommen. 4 Übernachtungen in Tokyo.

14. Tag (Do): Shogune der Kamakura-Zeit

Ein Ausflug bringt uns nach Kamakura. Die Stadt war während der nach ihr benannten Epoche de facto die wichtigste Stadt Japans (1185 - 1333), da von hier aus die Shogune das Land regierten. Von der bedeutenden Vergangenheit zeugt heute noch der grosse Buddha, der unterdessen ungeschützt im Freien sitzt, da jede Halle, die zu seinem Schutze gebaut wurde, immer wieder von Stürmen zerstört wurde.

15. Tag (Fr): Tokyos Kontraste

Den Vormittag widmen wir dem Ueno-Park mit einigen der wichtigsten Museen Japans, wie z.B. dem Nationalmuseum oder dem UNESCO-geschützten Museumsbau von Le Corbusier, in dem die Moderne des Westens ausgestellt ist. Nach diesen kulturellen Höhepunkten werden wir in das emsige Treiben des Ginza-Quartiers eintauchen, eine der berühmtesten Einkaufsmeilen der Welt.

16. Tag (Sa): Das berühmteste Wahrzeichen

An unserem letzten Tag in Japan werden wir nochmals in die Vergangenheit reisen, auf einem Ausflug nach Hakone. Schön gelegen an einem See, werden wir dort nicht nur auf die alte Verbindungsstrasse zwischen der Kaiserstadt Kyoto und der Shogun-Stadt Edo (dem heutigen Tokyo) treffen, den sogenannten Tokai-do, sondern bei schönem Wetter auch den Blick auf den wohl berühmtesten Berg der Welt (natürlich nach dem Matterhorn!), den Fuji-San, geniessen können. Dieser heilige Berg und seine Verewigung in tausenden von japanischen Kunstwerken werden uns zum Abschluss unserer Reise nochmals eindrücklich die Seele Japans vor Augen führen.

17. Tag (So): Abschied von Japan

Nach einer letzten Nacht in Tokyo treten wir heute den direkten Heimflug in die Schweiz an, wo wir am Nachmittag landen.

Japan, ein Land das seit Langem die Vorstellungen der Europäer beflügelt. Über Jahrhunderte schotteten sich die Inseln gegen den Rest der Welt ab und öffneten sich erst im 19. Jh. dem Westen, um danach umso schneller im modernen Zeitalter anzukommen. Auf dieser Reise werden wir uns u.a. mit dieser Geschichte auseinandersetzen. Wir beginnen die Reise auf Kyushu, wo wir einige Spuren des frühen Kontaktes zum Westen finden. Auf Honshu werden wir uns der Besichtigung der alten Kaiserstädte Nara und Kyoto widmen. Den Spuren des frühen Buddhismus folgen wir auf dem heiligen Berg Koya-San. Einer der Höhepunkte der Reise ist der Besuch des Tempels Moryu-ji, in welchem Rosetsu einige seiner herausragendsten Werke vollendete. Nach einem Abstecher in die idyllischen Bergdörfer Takayama und Shirakawa-go werden wir die letzten Tage in Tokyo verbringen, von wo aus wir einige Tagesausflüge unternehmen.

Preise

ab/bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 15, maximal 20

Fr.

Fr.

8550.–

1690.–

17 Reisetage

03.04. - 19.04.2020 (Freitag bis Sonntag)

Leistungen

  • Flüge mit Lufthansa und Japan Airlines Zürich - Nagasaki / mit Swiss Tokyo - Zürich
  • Bequemer Bus
  • Eintritte und Führungen
  • Gute Erstklass- und Mittelklassehotels, 1 Nacht einfache Unterkunft im Kloster, 1 Nacht 2-Bett Kabine auf Fähre (keine Einzelbelegung möglich)
  • Frühstück, 5 Abendessen
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

konzept & leitung:

Linda Christinger

Bereits in ihrer Kindheit weckte das Judô-Training ihr Interesse für Japan. Bei ihren Studien der Ethnologie und der ostasiatischen und europäischen Kunstgeschichte setzte sie sich mit dem japanischen Buddhismus und Kunsthandwerk auseinander. Nachdem sie mehrere Jahre ihre eigene Galerie für zeitgenössische Kunst geführt hat, arbeitet sie jetzt als Kunstvermittlerin, unter anderem im Museum Rietberg. Auf mehreren Reisen durch Japan vertiefte sie ihre Kenntnisse der japanischen Kultur und Kunst, was ihr die Möglichkeit gibt, ihren Gästen die oft sehr fremd anmutenden Eigenheiten des Landes näherzubringen.

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