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Kunst auf dem Jakobsweg

kunst auf dem jakobsweg

Kulturgeschichtliche Höhepunkte zwischen Burgos und Santiago

«Europa ist auf der Pilgerschaft geboren», erklärte der Europarat 1987 und begann mit einem gross angelegten Programm, die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela zu fördern. Tausende meist junge Menschen wandern und fahren seither nach Compostela, unsere Reiseleiterin hat 1989 den Weg zurückgelegt. Diese Reise ist jedoch keine Pilgerreise im strengen Sinn: Sie führt, oft abseits der Pilgerstrasse, zu den kulturgeschichtlichen Höhepunkten. Auch die Kulinarik der einzelnen Regionen kommt dabei nicht zu kurz!

Reiseprogramm

1. Tag (Di): Auf dem Weg nach Burgos

Früh morgens Flug nach Madrid. Fahrt über Lerma (berühmter Kreuzgang), Santo Domingo de Silos, Covarrubias und der westgotischen Kapelle Santa María von Quintanilla nach Burgos. 3 Übernachtungen in Burgos.

2. Tag (Mi): Burgos – der Kopf von Kastilien

Auf unserem heutigen Programm steht das Kloster von Las Huelgas mit seinen eindrücklichen Gräbern, das Karthäuserkloster von Miraflores mit seiner wunderbaren spätgotischen Skulptur und am Nachmittag die Kathedrale mit dem herrlichen zweigeschossigen Kreuzgang. Am Abend Bummel durch die Altstadt.

3. Tag (Do): Abseits des Pilgerweges

Etwas abseits vom Pilgerweg fahren wir ins malerische Städtchen Aguilar de Campoo. Hier befinden sich ein Zentrum der Erforschung der romanischen Kunst und die wunderschönen Kirchen Santa Maria und San Eulalia.

4. Tag (Fr): Die musizierenden Alten

Wieder zurück auf dem Pilgerweg besuchen wir die Colegiata in Catrojeriz, wo am Portal zum ersten Mal das Motiv der musizierenden Alten gezeigt wird. Ihnen werden wir auch in Ourense und in Santiago begegnen. Anschliessend besichtigen wir die romanischen Kirchen von Fromista und Sahagún. 2 Übernachtungen in León.

5. Tag (Sa): Von Pilgern kaum beachtet: León

Die meisten Pilger nehmen sich kaum Zeit für León, doch wir verpassen diese interessante Stadt nicht! Ein Gang auf römischen Spuren durch die Altstadt führt uns schliesslich zu den erstaunlichen Fresken in San Isidoro und zur Kathedrale.

6. Tag (So): Die Minen von Las Medulas

Von León führt uns der Weg über Ponferrada in die römischen Minen von Las Medulas, wo wir die Folgen der „ruina montium“-Technik der Römer, einer Art Frackingmethode, kennenlernen. Von dort reisen wir durchs ländliche Galicien weiter nach Ourense.
3 Übernachtungen in Ourense.

7. Tag (Mo): Die Goldstadt Ourense

Ourense hiess bereits zur römischen Zeit «die Goldene», nicht nur, weil das Gold aus den Bergen von hier nach Mérida und von dort nach Rom gelangte, sondern, weil bereits zu römischer Zeit in der Altstadt die Thermalbäder von Las Burgas sprudelten. Die Kathedrale der Stadt wartet nicht nur mit einem Portal auf, das sich ganz am Vorbild von Santiago orientiert, sondern auch mit einem unglaublichen Kathedralschatz.

8. Tag (Di): Römische Kasernenstadt in Bande

In der Umgebung von Ourense befinden sich die zwei westgotischen Kapellen von Santa Comba und San Miguel. Wir besuchen zudem eine römische Kasernenstadt in Bande, die wieder sichtbar geworden ist, weil ein Stausee austrocknet. Die Klosterkirche von Celanova in ihrem üppigen Barock lässt die Beziehungen Spaniens zur Übersee erleben.

9. Tag (Mi): Mitra-Heiligtum und ein Gefängnis

Es gibt in Spanien noch mehrere Städte mit ganzer römischer Stadtmauer und Lugo ist eine davon. Im Jahr 2000 wurde durch Zufall unmittelbar neben der Kathedrale ein Mitra-Heiligtum entdeckt. Der Besuch des nach Jeremy Benthams Panopticon entworfenen Gefängnisses lässt über die Verarbeitung der Zeit der Diktatur in Spanien nachdenken. 2 Übernachtungen in Santiago de Compostela.

10. Tag (Do): Santiago de Compostela

Endlich! Heute wandern wir zu Fuss durch Santiago de Compostela. Die berühmte Kathedrale, die aus verschiedenen Bauphasen stammt, das Portico de la Gloria und die Altstadt mit ihren malerischen Arkaden runden den Tag ab. Für spanischsprachige Gäste organisiert die Reiseleiterin einen Umtrunk mit einem galizischen Schriftsteller, dessen Eltern in der Schweiz als Saisonniers gearbeitet haben.

11. Tag (Fr): Historischer Markt und Heimreise

Am Morgen noch Zeit für ein Bummel durch die Altstadt zum historischen Markt in Eigenregie. Am Nachmittag Rückflug in die Schweiz.

Johanna Wirth Calvo bereist als Kunsthistorikerin (lic. phil.) Spanien seit vielen Jahren. Sie hat sich bereits in ihrem Studium auf die spanische Kunst- und Kulturgeschichte spezialisiert und publiziert zur spanischen Kunst des Mittelalters. Sie hält Vorträge u. a. für die Volkshochschule, arbeitet als Übersetzerin und ist mit spanischen Institutionen und Intellektuellen bestens vernetzt. Ihre hervorragenden Landeskenntnisse umfassen auch die Vielfalt der spanischen Küche.

konzept & Leitung:

Johanna Wirth Calvo

11 Reisetage

06.10. - 16.10.2020 (Dienstag bis Freitag)

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

4250.–

790.–

Leistungen

  • Flug Zürich – Madrid, Santiago – Zürich
  • Alle Eintritte und Besichtigungen
  • Gute Mittelklassehotels, Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation
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