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Iran - Unbekanntes Persien

unbekanntes persien

Zu den Höhepunkten der iranischen Kultur

Reiseprogramm

1. Tag (Mi): Flug nach Teheran

Flug nach Teheran, wo wir kurz nach Mitternacht ankommen. 2 Übernachtungen.

2./3. Tag (Do/Fr): Hauptstadt Teheran

In der 15 Millionenstadt besuchen wir das Nationalmuseum, das Glasmuseum und den Golestan-Palast, die uns auf die kommende Reise einstimmen. Am Nachmittag des 3. Tages fahren wir weiter nach Hamadan. 1 Übernachtung.

4. Tag (Sa): Die Stadt der Meder

Wir besichtigen in der Mederstadt Hamadan das moderne Mausoleum des berühmten Arztes und Philosophen Avicenna (Ibn Sina). Ein seldschukischer Grabbau gibt uns einen ersten Blick auf islamische Architektur, eine achämenidische Felsinschrift zeugt von den persischen Grosskönigen. Zu Bauwerken der Antike führt uns die Fahrt zum Nusche Djan Tepe bei Malayer und zum Tempel der Wassergöttin Anahita in Kangavar. Anschliessend weiter nach Kermanshah.
1 Übernachtung.

5. Tag (So): Von Sassaniden und Achämeniden

In der Kurdenstadt Kermanshah besuchen wir die Grotten von Taq-e Bostan. In diesem ehemaligen antiken Jagdgarten befinden sich wunderbare Reliefs aus der Sassanidenzeit. Ebenfalls an landschaftlich reizvoller Stelle befindet sich das historisch wichtige achämenidische Relief von Bisotun (z. Z. eingerüstet). Weiter geht’s nach Khorramabad, wo wir nach Möglichkeit die Burg «Falak al-Aflak» besichtigen.
1 Übernachtung in Khorramabad.

6. Tag (Mo): Durch das Zagros-Gebirge

Durch die grandiosen und dramatischen Gebirgszüge des Zagros fahren wir ins Tiefland, unser Ziel ist die Erdölprovinz Khuzistan am Persischen Golf. Susa war Hauptstadt des noch immer wenig bekannten Reiches Elam und die Winterresidenz der Achämeniden-Grosskönige. Neben dieser grossen Ausgrabungsstätte befindet sich das Grab des Propheten Daniel. In Haft Tepe besuchen wir eine weitere Stadt der elamischen Zeit und in Chogha Zanbil einen der besterhaltenen Zikkurats (Tempeltürme) Mesopotamiens. 1 Über-nachtung in Ahwaz.

7. Tag (Di): Auf dem Weg nach Shiraz

Am Fuss des zentraliranischen Hochlands erreichen wir Bishapur. Die Stadtanlage der von Shapur I. gegründeten Sassanidenresidenz ist heute verfallen, beherbergt aber immer noch eindrucksvolle Bauten. Gleich daneben, in der Schlucht von Tang-e Chowgan, sind auf Felsreliefs sassanidische Könige dargestellt. Längere Fahrt nach Shiraz, 3 Übernachtungen.

8. Tag (Mi): Stadt der Dichter, Rosen und Nachtigallen

In Shiraz besuchen wir die Grabstätten der grossen persischen Dichter Hafiz und Saadi – Orte die auch von Iranerinnen und Iranern regelmässig aufgesucht werden. Fast ebenso berühmt sind die Gärten und der Basar der Stadt; beiden widmen wir uns ausgiebig. In der Wakil-Moschee und dem Pars Museum in einem historischen Gartenpavillon erleben wir weitere Facetten islamischer Baukunst.

9. Tag (Do): Persepolis

Ein Höhepunkt der Reise erwartet uns in Persepolis, der grandiosen Palastanlage des Achämenidenherrschers Darius. Die Reliefs mit dem Huldigungszug der Völkerschaften sind von unvergleichlicher Schönheit und enormem Detailreichtum. In der Nähe liegt Naqsh-e Rustam, wo sich die Felsgräber der bedeutendsten Achämenidenkönige befinden sowie, gleich unterhalb, zahlreiche Felsreliefs der Sassaniden.

10. Tag (Fr): Grab des Kyros und das Löwengebirge

In Pasargadae, der Residenz Kyros’ des Grossen, des Begründers des ersten Weltreichs der Geschichte, erinnern sein Grabmal und Reste von Palästen an die einst prächtige Anlage; hier befindet sich der älteste archäologisch nachgewiesene Paradiesgarten. Die Fahrt in die Wüstenstadt Yazd führt uns durch das schöne Löwengebirge. Wir machen Halt in Abarkuh, wo wir ein ehemaliges Eishaus sowie eine uralte Zypresse besichtigen. 2 Übernachtungen in Yazd.

11. Tag (Sa): Zarathustra und Islam

Die zoroastrische Gemeinde in der Wüstenstadt Yazd pflegt seit Jahrtausenden die Lehre Zarathustras, des ältesten monotheistischen Glaubens. Davon zeugen die Türme des Schweigens und der moderne Feuertempel, die wir besichtigen. Grossartig sind zudem die Freitagsmoschee und die aus Lehm errichteten Gebäude mit den charakteristischen Windtürmen für die Belüftung der Wohnhäuser. Ihre Wirkung erleben wir im Dowlatabad-Garten, unter dem höchsten Windturm.

12. Tag (So): Oasenstädte Nain und Kashan

Via Meybod mit seiner berühmten Keramik und der alten Karawanserei gelangen wir nach Nain. Hier steht eine der ältesten, noch im arabischen Stil erbauten Moscheen des Landes. In einem ehemaligen Privathaus erleben wir traditionelle muslimische Wohnkultur. Im Stadtteil Muhammadiyye werden traditionelle Gewänder hergestellt. Von da fahren wir weiter bis Kashan. 1 Übernachtung in Kashan.

13. Tag (Mo): Gartenstadt Kashan

In Kashan, am Rande der Salzwüste, besichtigen wir Wohnpaläste reicher Kaufmannsfamilien aus dem 19. Jh. Unterwegs halten wir auch im Bagh-e Fin, einem der besterhaltenen und schönsten königlichen Gärten im Iran. Weiterreise nach Isfahan, wo wir
3 x übernachten.

14.-15. Tag (Di/Mi): Isfahan – die halbe Welt

«Wer Isfahan nicht kennt, kennt nur die halbe Welt», sagt ein Sprichwort. Die Hauptstadt der Safawiden-Schahs prunkt mit Moscheen, Palästen und Gärten und in der Freitagsmoschee spiegelt sich die wechselvolle, über 1000-jährige Vergangenheit des Bauwerks. Wir spazieren über den grossen Platz, durch die Gärten und das armenische Viertel mit der Erlöserkathedrale. Lassen Sie sich durch die Basargassen treiben und geniessen Sie die Abendstimmung bei den alten Brücken – seit jeher wichtige Treffpunkte der Stadtbevölkerung. Wir lassen uns zwei Tage Zeit, um die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt mit Musse zu erkunden.

16. Tag (Do): Abschied vom Iran

In der Nacht Abflug von Isfahan nach Zürich, wo wir am Morgen landen.

Der Iran erwartet Sie mit prächtigen Landschaften, Moscheen und Medresen, paradiesischen Gärten, quirligen Basaren und Karawansereien, Palästen und alten Gräbern. Die Reise führt durch ein Land im Spannungsfeld zwischen antikem Weltreich, «Märchenland Persien» und heutigem Gottesstaat. Dank der erfahrenen Reiseleitung von Boris Schibler sowie Begegnungen mit den überaus gastfreundlichen Iranerinnen und Iranern vor Ort werden die Geschichte und die Herausforderungen der Gegenwart spürbar und verstehbar. Sie lernen ein Land kennen, von dem unsere Medien ein sehr einseitiges Bild zeichnen.

16 Reisetage

30.09. - 15.10.2020 (Mittwoch bis Donnerstag)

Preise

ab/bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Visum inkl. Einholung

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 22

Fr.

Fr.

Fr.

5590.–

670.–

100.–

Leistungen

  • Flüge Zürich–Teheran / Isfahan–Zürich
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Gute Mittelklassehotels, in kleineren Orten einfache, gepflegte Unterkünfte
  • Vollpension, teilweise Picknick
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

konzept & leitung:

Boris Schibler

Der studierte Ägyptologe und Religionswissenschaftler schätzt am Iran die reiche islamische Kultur wie auch die gastfreundlichen, offenen Menschen. Es gelingt ihm ausgezeichnet, hinter die Kulissen von Politik und Alltag zu blicken und auf spannende Weise das Bild zu relativieren, das uns die Medien von diesem Land vermitteln. Gerne teilt er mit Ihnen seine Begeisterung für das «Fremde» und seine Lust am Hinterfragen.

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