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Die Strasse der Romanik

die strasse der romanik

Entdeckungen im Land der Ottonen

Reiseprogramm

1. Tag (Sa): Klosterruine Paulinzella

Fahrt mit dem ICE nach Fulda und Besuch der byzantinisch anmutenden Michaelskapelle mit karolingischer Krypta. Entlang dem Rhön erreichen wir die romanische Klosterruine von Paulinzella: Als wär’s ein Gemälde von Caspar David Friedrich!
2 Übernachtungen in Naumburg.

2. Tag (So): Vor Ekkehard und Uta

Die Klosterschule von Pforta erzählt von gotischen Anfängen und illustren Schülern wie Friedrich Nietzsche. In Naumburg streifen wir durch die Altstadt und entdecken den berühmten Dom und seine überragende Bildkunst: Die psychologische Dramaturgie der Chorfiguren um Ekkehard und Uta ist unerreicht!

3. Tag (Mo): Merseburger Zaubersprüche

Merseburg führt uns zu den Anfängen der deutschen Sprache: Wir besuchen Dom und Schatzkammer. Die Landsberger Doppelkapelle zeigt eine überraschend kühle Eleganz für einen Bau der Romanik. Am späten Nachmittag erreichen wir die wunderschön an Tanger und Elbe gelegene Altstadt von Tangermünde.
2 Übernachtungen in Tangermünde.

4. Tag (Di): Vollendete Romanik

Wie von der Zeit vergessen wirken die Elbestädte Arneburg und Werben. Frühe Romanik, Johanniter-Gotik sowie beinahe verwunschen wirkende Landschaften prägen diesen Abschnitt der Elbauen. Das Prämonstratenser-Kloster von Jerichow zählt europaweit zu den vollendetsten Bauschöpfungen der Romanik!

5. Tag (Mi): Hauptstadt der Ottonen, Halberstadt

Magdeburg war um die erste Jahrtausendwende die Hauptstadt der Ottonen, Dom und Liebfrauenkirche bieten Bau- und Bildkunst von kaiserlichem Zuschnitt. Das Gebiet um das herrlich bunte Hundertwasserhaus ermöglicht uns über Mittag eine willkommene Abwechslung zum Mittelalter. Anschliessend lassen uns die Marienkirche und der Stephansdom von Halberstadt eindrucksvoll den Unterschied zwischen Romanik und Gotik nachvollziehen. 2 Übernachtungen in Halberstadt.

6. Tag (Do): Inbegriff des deutschen Mittelalters

Quedlinburg fasziniert mit tausenden von Fachwerkhäusern, engen Gassen und einer Burg über der Stadt. Vieles, was mit dem Falkner-Herzog Heinrich begann, bündelt sich im Erleben der ehrwürdigen Stiftskirche St. Servatius. Die frühromanische Basilika von Gernrode stand als Damenstift unter dem Schutz der Kaiserin Theophanu: Byzanz ist mehr als spürbar!

7. Tag (Fr): Die Salier und ein genialer Bischof

Die Kaiserpfalz von Goslar ist trotz Kriegsschäden auch nach tausend Jahren noch ein imposanter Anblick. Hier, ganz nahe dem Harzer Silberbergbau, entfaltete sich der Repräsentationswille der Salierkaiser. In Hildesheim, der Wirkstätte Bischof Bernwards, entstand mit der Michaeliskirche ein epochaler Baukomplex der Frühromanik.
2 Übernachtungen in Braunschweig.

8. Tag (Sa): Zu Heinrich dem Löwen

Braunschweig steht bis heute für den berühmten Welfenherzog Heinrich der Löwe. Wir gehen seiner Geschichte im Dom und Burgmuseum nach und kommen dabei dem weltbekannten romanischen Bronzelöwen ganz nah. In Königslutter gab einst Kaiser Lothar III. eine prachtvolle Grablege in Auftrag und liess dafür auch berühmte italienische Baumeister aus Ferrara «einfliegen».

9. Tag (So): Hildesheimer Bronzetüren

Nur sonntags nach dem Gottesdienst lassen sich die berühmten Bronzetüren des Hildesheimer Doms anschauen - das lassen wir uns nicht entgehen! Weiterfahrt nach Göttingen und Rückfahrt mit dem ICE in die Schweiz.

Nicht zufällig zieht sich die berühmte «Strasse der Romanik» durch das mittelalterliche Kernland der Ottonischen Kaiser: Was um die erste Jahrtausendwende in Magdeburg, Gernrode und Hildesheim mit kraftvoller Kunst und Architektur begann, setzt sich bei den Saliern in der Pfalz von Goslar und den Welfen im Herzogtum Braunschweig als feinste Hochromanik fort. Dazu begegnen uns überall Geschichten von Heinrich dem Löwen, Naumburgs Uta oder Bischof Bernbard. All dies mit Aussicht auf einen überreichen Bestand an Denkmälern und reizvoller Landschaften zwischen Thüringen, Harz und Altmark.

konzept & Leitung:

Stephan Sievers

Spätantike, Mittelalter und Moderne: Aus diesem thematischen Spannungsbogen schöpft der Kunst-historiker und Fotokünstler Stephan Sievers Leidenschaft und Energie für Studienreisen, die das unmittelbare Erleben von Werk und Welt in den Mittelpunkt stellen. Präzises Hinsehen, philosophisches Erwägen, historisches Vernetzen und dann irgendwann: En Guete und Zum Wohl!

Preise

ab / bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

2950.–

360.–

Leistungen

  • Zugfahrten Zürich – Fulda / Göttingen – Zürich in 1. Klasse, Basis Halbtaxabonnement
  • Bequemer Reisebus, Eintritte, Besichtigungen
  • Gute Mittelklassehotels, 6 Hauptmahlzeiten
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

9 Reisetage

28.08. - 05.09.2021 (Samstag bis Sonntag)

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