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Apuliens Denkmäler und Landschaften

apuliens Denkmäler und landschaften

Von normannischer Romanik zu staufischer Gotik

Reiseprogramm

1. Tag (Di): Willkommen im Ort der Kreuzfahrer

Flug nach Brindisi, Busfahrt zur Küstenstadt Trani.
4 Übernachtungen im ****-Hotel San Paolo al Convento, einem ehemaligen Barockkloster am alten Hafen mit Blick zur Kathedrale.

2. Tag (Mi): Zur Königin der romanischen Kirchen

Majestätisch blickt die normannische Kathedrale San Nicola Pellegrino von Trani über die Adria. Sie gilt zu Recht als die Königin unter Apuliens romanischen Kirchen. Spaziergang entlang der Hafenpromenade und Rundgang durch die Altstadt. In der reizenden Küstenstadt Molfetta Besichtigung des alten Doms San Corrado, der bedeutendsten der apulischen Kuppelkirchen.

3. Tag (Do): Castel del Monte – Die Krone Apuliens

In Barletta, im Dom Santa Maria Maggiore, sind die Bauphasen der normannischen Romanik und staufischen Gotik gut zu erkennen. Besichtigung der Kirche San Sepolcro mit spätantiker Bronzestatue und der Pinacoteca des Impressionisten Giuseppe De Nittis. Einer steinernen Krone gleich schwebt Castel del Monte über der sanften Landschaft. Seine symbolreiche Architektur hat zu Spekulationen geführt und seinen Bauherrn Friedrich II. zum Mythos verklärt.

4. Tag (Fr): Wegweisende sakrale Architektur

Fahrt nach Bari. Spaziergang durch die Altstadt zur Kirche San Nicola, dem typenprägenden Bau der normannischen Sakralarchitektur. Sie bewahrt die Grabstätte des Heiligen Nikolaus, dessen Gebeine die Bareser Seeleute 1087 aus Kleinasien entführt hatten. Die Kathedrale San Sabino ist ein Nachfolgebau San Nicolas. Die Altstadt von Bitonto wird von der wohl vollkommensten normannischen Kathedrale San Valentino dominiert. Im Inneren sind eindrucksvolle Fussbodenmosaike von den Vorgängerbauten zu sehen.

5. Tag (Sa): Geheimnisvolles Matera

In der Basilicata liegt Matera, die Königin der Felsenstädte: Aus prähistorischen Höhlenbehausungen entstand eine labyrinthische Höhlensiedlung der «sassi», hineingehauen in die steilen Felshänge des Tales. Carlo Levi verglich sie mit der trichterförmigen Höllenbeschreibung Dantes. Fahrt nach Martina Franca. 2 Übernachtungen.

6. Tag (So): Alberobello - Stadt der Trulli

Inmitten der farbenfrohen Bilderbuchlandschaft des Itria-Tals liegen unzählige Trulli wie kleine Puppenhäuser verstreut. Seit 1996 zählt das Gebiet mit dem historischen Zentrum von Alberobello zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier staunen Sie über die mehr als 1000 blendend weissen Rundsteinhäuser mit ihren kegelförmigen, pinnacoli besetzten Dächern. Die weisse Stadt Ostuni, auf einer Anhöhe über der Ebene gelegen, gehört zu den reizvollsten Städten Apuliens.

7. Tag (Mo): Das Ende der via Appia Antica

Fahrt in die Hafenstadt Brindisi, die am Ende der Via Appia Antica liegt, markiert mit einer mächtigen römischen Säule. In Lecce hat sich dank des leicht zu behauenden «pietra leccese» ein Barockstil entwickelt, der sich durch eine alles überwuchernde Plastizität auszeichnet. Kirchen, Paläste und Plätze wirken wie prachtvolle Bühnenbilder. 2 Übernachtungen in Lecce.

8. Tag (Di): Farbenprächtige Fresken und skurrile Bodenmosaiken

Der Salentino, die südlichste Region Apuliens, lockt mit noch wenig bekannten Sehenswürdigkeiten. Ein grossartiger Freskenzyklus aus dem 15. Jh. schmückt die Franziskanerkirche von Galatina. Höhepunkt in der Kathedrale von Otranto ist der wohl besterhaltene Mosaikfussboden der Romanik des Mönchen Pantaleone. Ein architektonisches Schmuckstück ist die kleine byzantinische Kreuzkuppelkirche San Pietro aus dem 11. Jh. Anschliessend freie Zeit für letzte Einkäufe und Besichtigungen in Lecce.

9. Tag (Mi): Rückreise von der Barockstadt

Fahrt nach Brindisi und Rückflug nach Zürich.

Dank seiner prächtigen Denkmäler und hinreissenden Landschaften zählt Apulien zu den faszinierendsten Regionen Italiens. Als Nahtstelle zwischen Okzident und Orient blickt die Region auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Die Normannen haben mächtige Kathedralen erbaut und Kaiser Friedrich II. hat mit eindrucksvollen Kastellen, allen voran Castel del Monte, seine Spuren hinterlassen. Unter den Spaniern entwickelte sich in Lecce eine bizarre Eigenart des Barock. Als Zeugnis für eine lange zivile Vergangenheit steht Matera, die in Stein gehauene Höhlenstadt, welche 2019 den Titel Kulturhauptstadt Europas trägt. Die schmackhafte Küche, die Meer und Land verbindet, wird von vielen als die beste Italiens gepriesen.

Für sie als Romanistin, Kunsthistorikerin und Museumspädagogin ist Kultur nur dann verständlich, wenn sie in ihrer ganzen Vielfalt erlebt wird: Wenn Literatur der Geschichte eine Stimme verleiht, Architektur die zu Stein gewordenen Gedanken enthüllt, die Kunst unsere Seelenlandschaft zum Klingen bringt und Rezepte den Erfindungsreichtum der Einheimischen spiegeln. In Marinas Person verbinden sich fundierte Kenntnisse mit süditalienischem Temperament und Fröhlichkeit.

konzept & Leitung:

Marina Zucca

Leistungen

  • Flug Zürich - Brindisi retour
  • Bequemer Bus, alle Eintritte
  • Gute Mittelklassehotels, Halbpension
  • Klimaneutral durch CO2-Kompensation

9 Reisetage

13.10. - 21.10.2020 (Dienstag bis Mittwoch)

Preise

ab/bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Mindest-Teilnehmerzahl: 12, maximal 25

Fr.

Fr.

2880.–

440.–

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