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Alumnireise Antike Stätten in Asia Minor

Asia Minor

Antike Stätten an der türkischen Küste

Entlang der türkischen Küste erkunden wir eine «Perlenkette» bedeutender archäologischer Stätten im Kraftfeld antiker Grossreiche. Hier blühten griechische Dichtung, Philosophie und Wissenschaft, wurde das Münzgeld erfunden, kämpfte Alexander der Grosse, regierten die Römer eine ihrer reichsten Provinzen mit hunderten von glänzenden Städten und gepflasterten Fernstrassen. Hier missionierte der Apostel Paulus, lehrte der Evangelist und Autor der Offenbarung Johannes, stritten die ersten christlichen Häretiker. Eine Reise zu den Ursprungsorten europäischer Kultur!

Reiseprogramm

1. Tag (Fr): Willkommen in Asia Minor

Flug nach Izmir, wo sich mitten in der Stadt die ältesten Zeugnisse griechischer Besiedelung der asiatischen Küste finden. Aber auch während der römischen Kaiserzeit war Izmir eine Weltstadt. Davon zeugt die Basilika auf der Agora mitten in der Millionenstadt. 1 Übernachtung in Izmir.

2. Tag (Sa): Pergamon und das Asklepieion

Das antike Pergamon wird uns als komplexes Ensemble hellenistisch-römischer Architektur beeindrucken. Wir besuchen eines der grössten Gymnasien der Antike, den Zeusaltar und den Traian-Tempel. Unterhalb des Burgberges finden wir das Heiligtum des Gottes Asklepios, das während der römischen Kaiserzeit ein berühmtes Sanatorium war. 1 Übernachtung in Bergama.

3. Tag (So): Architektonische Pracht in Ephesos

Unter den Ausgrabungsstätten der gesamten antiken Welt ist Ephesos ein Superlativ. Die marmornen Fassaden der öffentlichen Theater, Bibliothek, Thermen und auch die opulent ausgemalten Räume der Privathäuser werden uns in die Antike zurückversetzen. Die Marienkirche und die Johannesbasilika sind wichtige Zeugen des frühen Christentums. 3 Übernachtungen in Kusadasi.

4. Tag (Mo): Aphrodisias und Hierapolis

Ein Ausflug ins Landesinnere bringt uns nach Aphrodisias, zur Römerzeit eine berühmte Schule für Marmorbildhauer. Noch heute zeugen zahlreiche Skulpturen davon. Am Rande der eindrücklichen Kalksinterterrassen von Pamukkale befand sich eine weitere römische Grossstadt - Hierapolis. Hier wirkten der frühchristliche Missionar Philippos und seine Töchter. Am Stadtrand besuchen wir einen durch den guten Erhaltungszustand archäologisch bedeutenden Friedhof.

5. Tag (Di): Griechische Baukunst

In Priene finden wir eine von späterer Überbauung verschonte Polis mit Theater, Agora, Rathaus und einem Tempel, der zu den raffiniertesten Meisterstücken antiker Architektur gehört. Im Zentrum von Milet müssen wir unter hellenistisch-römischen Resten die von Persern zerstörte Perle Ioniens ahnen, in der Thales, Anaximander und Anaximenes Ideen lehrten, die Grundlagen europäischer Wissenschaft sind. Zu Milet gehörte auch der südlich der Stadt gelegene Apollon-Tempel Didymaion, der grösste Kleinasiens.

6. Tag (Mi): Ins Land der Karer

Die Karer, ein Nachbarvolk der Griechen, deren Schrift erst seit Kurzem entziffert werden kann, hinterliessen im Landesinnern drei einsam gelegene Ruinenstätten. In Herakleia, Euromus und Labraunda widmen wir uns besonders den Heiligtümern ihrer Götter. Die Karischen Fürsten waren im 4. Jh. v. Chr. von der griechischen Kultur so beeindruckt, dass sie nach deren Modell Städte gründeten und sich des Griechischen als Hofsprache bedienten. 2 Übernachtungen in Dalyan.

7. Tag (Do): Der Hafen von Kaunos

Per Schiff, an der spektakulären Felsnekropole vorbei, erreichen wir das Grabungsgelände von Kaunos. Ursprünglich eine karische Stadt, hat sie sich früh als griechische Polis organisiert. Der steile Anstieg auf die Akropolis wird durch einen überwältigenden Ausblick auf die Küste und die ausgedehnte Ruinenstätte belohnt. Während der Erkundung der Ausgrabungsstätte machen wir uns mit der Methodik und Technik archäologischer und epigraphischer Forschung vertraut.

8. Tag (Fr): Kultstätten der Lykier

Eine Fahrt ins untere Xanthostal bringt uns zu den bedeutendsten Kultstätten der Lykier. Ihrer Kultur werden wir anhand verschiedener Objekte nachgehen können. In Patara erwartet uns wieder eine römische Polis, Sitz der Statthalter der römischen Provinz Lycia. Seltene Zeugen der Zeit sind das Gebäude des Provinziallandtages, ein Leuchtturm und ein Kornspeicher, in dem ägyptisches Getreide auf dem Weg nach Rom zwischengelagert wurde. 2 Übernachtungen in Antalya.

9. Tag (Sa): Perges Prachtstrasse und das Theater von Aspendos

Ein Spaziergang entlang der hallengesäumten Prachtstrasse von Perge bringt uns zu einem reich verzierten Brunnengebäude. In Aspendos erwartet uns ein Theater, dessen Erhaltungszustand von keinem anderen in der antiken Welt übertroffen wird. Abschluss der Reise bildet der Besuch des Museums von Antalya, wo wir anhand verschiedener Objekte unsere Studienreise noch einmal Revue passieren lassen können.

10. Tag (So): Abschied von Asia Minor

Vor dem Rückflug in die Schweiz bleibt Zeit für einen Spaziergang durch Antalya.

konzept & leitung:

Prof. Dr. Christian Marek

Studium der Klassischen Philologie, Philosophie und Geschichte in Marburg und Cambridge. Nach einem Forschungsjahr in Princeton lehrte er fast 20 Jahre lang Alte Geschichte an der Universität Zürich. Seit über 30 Jahren epigraphische und archäologische Feldforschung in der Türkei. Autor der «Geschichte Kleinasiens in der Antike» (Beck-Verlag, München).

1o Reisetage

17.04. - 26.04.2020 (Freitag bis Sonntag)

Preise

ab/bis Zürich

Einzelzimmerzuschlag

Reiseversicherung

Mindest-Teilnehmerzahl: 14, maximal 20

Fr.

Fr.

Fr.

2940.–

280.–

120.–

Leistungen

  • Flüge Zürich - Izmir / Antalya - Zürich
  • Bequemer Reisebus
  • Mittelklassehotels, Vollpension
  • Eintritte und Gebühren
  • Alumni Reiseleitung
  • Begleitung durch lokale Reiseleiter
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